Vom 25. bis 27. Juni 2025 fand im Herzogenriedpark in Mannheim erneut das naturwissenschaftlich-technische Event Explore Science statt – organisiert von der Klaus Tschira Stiftung. Zahlreiche junge Forscherinnen und Tüftler aus der Region kamen zusammen, um sich spannenden Herausforderungen rund um das diesjährige Oberthema „Zukunft MINT“ zu stellen.
Auch das Heinrich-Heine-Gymnasium war an allen drei Veranstaltungstagen mit mehreren Teams vertreten. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich in verschiedenen Wettbewerben mit komplexen technischen und naturwissenschaftlichen Aufgaben auseinander – mit viel Kreativität und mehrfachen Erfolgen.
Am Mittwoch stand unter anderem die Aufgabe im Fokus, einen „kosmischen Staubsauger“ zu entwickeln: Ein Roboter sollte in der Lage sein, möglichst viele „Weltraumschrott“-Teile (symbolisiert durch Tischtennisbälle) innerhalb von drei Minuten von einer Fläche aufzusammeln. Nur Fitz und Mats Lehnigk-Emden (5h und 6h) wagten sich für das HHG an diese Aufgabe. Sie überzeugten hier mit einem autonom fahrenden Saugroboter, der durchdacht programmiert und mechanisch kreativ konstruiert war. Trotz beachtlicher Leistung mussten sie sich der starken Konkurrenz geschlagen geben.
Ebenfalls am Mittwoch befassten sich weitere Teams mit dem Bau eines Satelliten mit Sonnensegeln. Ziel war es, ein möglichst leichtes Modell mit großer reflektierender Fläche zu entwerfen. Dieses sollte sich zudem zusammenklappen lassen und bei Entfaltung die Form behalten. Die Schülerinnen und Schüler des HHG punkteten mit durchdachten, minimalistischen Konstruktionen:
Fabian Ternis und Ramsay Brewer 10h – Teilnahme
Freya Oster 8h – 8. Platz (100 €)
Max Engelhardt 10h – 5. Platz (100 €)
Norwin Mertins und Lennox Ledesma 10h – 5. Platz (100 €)
Arian Sadegh Azar 10h – 2. Platz (300 €)

Der Donnerstag stellte die Teams vor eine neue Herausforderung: Der Bau eines Tauchbootes, das ganz ohne Fernsteuerung auskommen musste. Das Boot sollte selbstständig vom Boden eines Wasserbeckens auftauchen – eine Aufgabe, die viel technisches Fingerspitzengefühl erforderte. Leider waren die HHG Boote der großen Konkurrenz nicht gewachsen. Gestartet sind: Benjamin Farsadpour (6h), Thomas Gebhard und Jonas Jordan (7h), Maikel Gerasimov, Nico Wernersbach und Felix Stephany (7h), Emma Mosbach und Nayla Menezes (7h).
Eine besondere Aufgabe wartete ebenfalls am Donnerstag: die Züchtung einer möglichst reinen und ästhetisch ansprechenden Kristallstruktur. Ihre Züchtungen mitgebracht hatten: Benjamin Farsadpour (6h), Grace Hendra und Ruqaiya Eldesouky (5h). Zwei Schülerinnen des HHG konnten dabei mit einem außergewöhnlich gelungenen Kristall überzeugen und hinterließen bei der Jury einen bleibenden Eindruck.
Emma Lickes und Hilma Kabs 11h – 1. Platz

Lasse Roland und Luuk Wilking 7h – 10. Platz (100 €)
Nils Jochum 5h – Sonderpreis für bestes Design (100 €)
Den Abschluss bildete der kreative Wettbewerb „Schere – Stein – Papier“. Die Aufgabe bestand darin, eine mechanische Vorrichtung zu bauen, die ohne Elektronik oder Digitaltechnik nach dem Zufallsprinzip einen Spielzug erzeugt. Teilgenommen haben Benjamin Farsadpour (6h), sowie Grace Hendra, Milena Sattler und Ruqaiya Eldesouky (5h). Einige Gruppen des HHG bewiesen hier besonderes Geschick und originelle Ideen bei der Umsetzung dieser ungewöhnlichen Herausforderung.
Alexander Mackert 5h – 8. Platz (100 €)
Aliyah Kayrak und Jey Forstmann (8h) – 6. Platz (100 €)
Philo Strelen, Arian Sadegh Azar, Julian Hahn – 6. Platz (100 €)
Explore Science 2025 war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten ihr Wissen, ihre Kreativität und ihre Teamarbeit unter Beweis stellen – in spannenden, praxisnahen Wettbewerben, die weit über den regulären Unterricht hinausgingen.