Klettern: HHG-Podium in Leipzig
[29. September 25, Lu]
Der Leipziger Burgplatz war nach 2023 und 2024 erneut Kulisse für den letzten Deutschen Jugendcup im Speed des Jahres. In der Altersklasse U15 führte am Folgetag der letzte Wettkampf der nationalen Serie zu den Meisterschaften.
Speed am Samstag
Neben den sechs „Berlin-Siegerinnen“ vom Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ mit Jana Glatt (7s1), Yuna Fichtl, Rosalie Gieser, Klara Walter, Emilia und Julika Reuter (alle 8s1), war auch Theodor Fetzer (MSS11) als HHG-Schüler für den Landesverband RLP am Start.
Und der Tag sollte sich als ein Tag der Bestleistungen erweisen. Unter den 45 Teilnehmerinnen der weiblichen U15 auf der höchsten nationalen Wettkampfebene konnten Klara und Yuna nah an bzw. unter ihre bisherigen persönlichen Bestzeiten Klettern und sich auf den Rängen 32 und 24 einordnen.
Mit den Plätzen 2, 3, 4 und 9 qualifizierten sich die anderen Mädels für die Finalrunde der Top-16, wo dann in K.O.-Duellen ab dem Achtelfinale bis zum großen Finale geklettert wurde. Dabei konnte Julika bereits zwischenzeitlich den Deutschen Rekord mit einer Bestzeit von 9,32 s über die 15-m-Vertikale übernehmen. In der laufenden Qualifikation ging dieser dann mit 9,29 s wiederum „zurück“ an die Wuppertalerin Emilia Briel.
Während Julika, Rosalie und Emilia ihre Qualileistungen im Achtel- und Viertelfinale bestätigen und sich in die Top-4 klettern konnten, sorgte Jana für die große Überraschung, als sie die zuvor Führende im Viertelfinale besiegte.
In der Folge wurden die Plätze ab dem Halbfinale in HHG-Reihen ausgeklettert. Ein Ergebnis, das eine Woche der Team-Erfolge krönt:
· Gold mit neuem deutschem Rekord (8,97 s): Julika
· Silber: Jana
· Bronze: Emilia
· 4. Platz: Rosalie
Später am Nachmittag startete der Wettkampf der U17 mit Theo. In einem stark besetzten Wettkampf konnte er sicher in die Finalrunde klettern. Im Duell 8 gegen 9 setzte sich Theo mit neuer Bestzeit von 7,00 s durch. Diese konnte er im Viertelfinale nochmals auf 6,97 s verbessern, musste sich dort jedoch knapp geschlagen geben. Mit seiner Leistung konnte Theo die Normzeit für den NK2 unterbieten und darf nun auf eine Nominierung hoffen.
Foto: Lau
Lead am Sonntag
Beflügelt von den Eindrücken des Vortages, sicherlich aber auch etwas ermüdet, ging es für die U15 sonntags in den letzten Wettkampf der nationalen Serie. Zwei Wettkämpfe im Bouldern, zwei im Lead und zwei im Speed führten zur Gesamtwertung um die Deutsche Meisterschaft. Zwar blieben die Mädels mit Plätzen zwischen 12 und 37 ohne Finaleinzug, in der Gesamtwertung können sich die Schülerinnen über zwei Top-10-Ergebnisse freuen. Wir gratulieren Julika zu Platz 5, Rosalie zum 6. Rang!

