Der „Tag der Chemie“ an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) in Kaiserslautern bietet Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit, sich gezielt über das Chemiestudium und angrenzende Fachbereiche zu informieren. Durch ein vielfältiges Angebot an Vorlesungen, Laborbesuchen und Workshops erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die aktuelle Forschung sowie den universitären Alltag. Da uns die naturwissenschaftliche Förderung und die gezielte Studienorientierung am HHG wichtig sind, unterstützen wir die Teilnahme an solchen Formaten sehr gerne. So besuchten am 26.08.26 Benjamin Schlemmer und Lukas Weiler (beide im Chemie-LK 11) die Veranstaltung, um sich ein Bild von den Perspektiven in diesem Bereich zu machen.
Beide Schüler berichten von einem abwechslungsreichen und informativen Tag, der die Studieninhalte sehr anschaulich vermittelte. Besonders die Mischung aus universitären Vorlesungen und interaktiven Elementen fiel positiv auf. So konnten sie im Rahmen des eigens ausgerichteten „Symposiums der Nachhaltigkeit“ über digitale Tools aktiv an Abstimmungen teilnehmen. Die Fachvorträge behandelten hochaktuelle Themen: Unter anderem erfuhren die Schüler, wie Toxine in unseren Lebensmitteln wirken und welchen Einfluss der Anteil bestimmter Metalle im Gehirn auf das Alzheimer- oder Demenzrisiko hat. Im praktischen Teil durften die Schüler in den Workshops selbst experimentieren. Einer der Schwerpunkte lag dabei auf der Untersuchung von Toxinen und deren Wirkung auf Krebszellen. Hierbei konnten sie unter anderem durch ein Fluoreszenzmikroskop beobachten, wie Mitochondrien in den Zellen auf schädliche Einflüsse reagieren.

Dank der verständlichen Erklärungen der Professorenschaft bot die Veranstaltung eine sehr transparente und realistische Orientierungshilfe für eine spätere Studienwahl. Die beiden Elftklässler ziehen daher ein klares Fazit: „Die Workshops haben uns besonders gut gefallen, da sie einen anschaulichen Eindruck davon vermittelt haben, wie abwechslungsreich das Studium sein kann.“