Wettbewerbsteilnahmen

Knappes Kopf-an-Kopf-Rennen - Der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

 

Lesewettbewerb der 6. Klassen 2019

Nach der Übergabe der Urkunde stellten sich Organisatorin, Teilnehmer und Jury dem Fotografen (v.l.n.r.): Frau Schmitt, Frau Lippik, Frau Barth, Moritz Jung (Klassensieger 6s1), Rebecca Gebhard (Klassensiegerin 6h), Mustafa Alanari (Klassensieger 6s2) und Ryan Nieberg (6s3, Schulsieger), Herr Dr. Becker

 

(Li) Der diesjährige Vorlesewettbewerb wird allen sicher noch lange im Gedächtnis bleiben. Die Jury aus Herrn Dr. Becker, Frau Barth und Frau Schmitt hatte es nicht leicht, eine Ent-scheidung zu fällen. Am 2. Dezember traten vier Schülerinnen und Schüler zum diesjährigen Wettkampf an, aus dem der Schulsieger 2019 hervorgehen sollte. Bereits zuvor hatte jede Klasse des 6. Jahrgangs ihren Klassensieger gefunden. Wie immer war von jedem Vorleser zunächst eine Textpassage aus einem selbst gewählten Roman darzubieten, im Anschluss ein unbekannter Fremdtext. Als erste legte Rebekka Gebhart aus der 6h einen famosen Start hin. Sie las gekonnt aus dem Roman „Ambigua“ von Jens Schumacher. Auch den Fremdtext meisterte sie mit Bravour und erntete begeisterten Applaus vom zuschauenden Jahrgang. Dicht verfolgt wurde sie von Moritz Jung (6s1) und Mustafa Altanari (6s2), die beide recht souverän aus ihren Romanen „Freedom. Die Schmahamas-Verschwörung“ von Paluten und „Die wunderlichen Abenteuer des Archie McEllen" von David O'Connell lasen. Beim Fremdtext gerieten sie nur leicht aus dem Tritt. Dann gab plötzlich Ryan Nieberg (6s3) mit „Beast Quest" (Adam Blade) Druck aufs Pedal und sauste mühelos und unter wachsender Begeisterung des Publikums an allen vorbei. Selbst in schwierigen Passagen und beim Ge-lächter der Zuhörer über den mittlerweile zum heimlichen Favoriten avancierten Roman „Wun-der“ (Raquel J. Palacio) zeigte er perfektes Handling und ein solches Geschick, als habe er nie etwas anderes gemacht als eben das - vorlesen.
Wir dürfen sehr gespannt sein auf Ryans Platzierung beim Stadtentscheid im Februar und drücken die Daumen.

Robert Pietsch erfolgreich beim Facharbeitenpreis 2019 der Dr. Hans Riegel Stiftung

Preisträger PhysikRobert Pietsch zweiter von rechts(Su) In diesem Jahr feierte der Wettbewerb „Fertig, Uni, Los!“, in dem die besten Facharbeiten des Landes Rheinland-Pfalz ausgelobt werden und der von der Dr. Hans Riegel Stiftung in Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verliehen wird, sein zehnjähriges Bestehen. Es wurden insgesamt 45 Facharbeiten in den nach der Dr. Hans Riegel Stiftung förderungswürdigen Fächern Chemie, Geographie, Mathematik, Informatik und Physik verliehen. Die meisten Arbeiten und damit die größte Konkurrenz gab es im Fachbereich Physik. Alle eingereichten Facharbeiten wurden von Prof. Dr. Müller-Stach, dem Vizepräsidenten der JGU, als kreativ, gut ausgearbeitet, logisch und strukturiert gelobt. Die Bewertungskriterien der Jury teilen sich in wissenschaftliche Tiefe, Eigeninitiative, Originalität sowie in wissenschaftliche Darstellung, auch in Hinsicht auf den Umgang mit Quellen und Zitaten.

Bei allen diesen Kriterien konnte Robert Julius Pietsch (13h) punkten und überzeugte den Chefjuror im Bereich Physik – Herrn Prof. Dr. Wendt. Die Fertigstellung eines funktionierenden Prototypen des eigenständig konzipierten „Randuino“ im Rahmen seiner Facharbeit mit dem Titel „Bau eines Zufallsgenerators auf Basis nichtdeterministischer Entropiequellen“ ebnete Robert den Weg zum Sieg. Dies ist besonders erfreulich, da dies die erste Facharbeit überhaupt ist, die von einem Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums bei diesem Wettbewerb eingereicht wurde.

Schulpreisübergabe Fr. Schuhmacher zweite von links

 

Die betreuende Lehrkraft Fr. Schuhmacher durfte bei der Preisverleihung den Schulpreis entgegennehmen, den die Schule des jeweils Erstplatzierten der verschiedenen Fachbereiche erhält und der mit 250 € dotiert ist.


Quelle der Bilder: https://seafile.rlp.net/d/127d9838e2bf4f57837e/

DELF-Zertifikat B 2 für Karim Kesseler

 

(Be) Karim Kesseler (12h) erhielt nach schriftlicher und mündlicher Prüfung das DELF-Zertifikat B2, eine außergewöhnliche Leistung für einen 14-Jährigen.

DELF (Diplôme d’études de langue francaise) ist ein international anerkanntes Zertifikat für Fran­zösisch als Fremdsprache für Schüler weiterführender Schulen.

B2 ist dabei die vierte Kompetenzstufe und prüft den unabhängigen Sprachgebrauch und verlangt eine schlüssige Argumentation, sprachliche Gewandtheit sowie ein ausgeprägtes Sprachbewusstsein. Ausgestellt vom „Ministère de l’Education Nationale“, dem französischen Bildungsministerium, dient es als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse bei der Immatrikulation an einer Hochschule oder bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle in Frankreich, Belgien, Kanada und der Schweiz.

Frau StD‘ Barth überreichte als Leiterin der „Schule für Hochbegabtenförderung/Inter­natio­nale Schule“ Karim das Diplom.

 

 DELF Zertifikat B 2 für Karim Kesseler

Tag der Talente 2019

Der 13. Tag der Talente fand vom 21. bis 23. September in Berlin statt. Zu diesem Tag der Talentförderung wurden Preisträgerinnen und Preisträger aller bundesweiten Wettbewerbe eingeladen, somit war auch Tara Moghiseh (13h) nach ihrem Bundessieg bei Jugend forscht in Berlin vertreten. Dort konnten sich junge Erfindern austauschen und vernetzen und in Workshops ihr Fachwissen erweitern oder in ganz neue Themen eintauchen. Höhepunkt des Tages der Talente bildete die festliche Abschlussveranstaltung, auf der die Jugendlichen durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung ausgezeichnet wurden.

 

https://www.bmbf.de/de/media-video-30779.html

Empfang zur Ehrung der Landesbesten in den MINT-Wettbewerben 2019

Am Freitag, den 30.08.2019 lud die Staatsministerin für Bildung, Dr. Stefanie Hubig, die Rheinland-Pfälzischen Sieger der MINT-Wettbewerbe in die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Das Heinrich-Heine-Gymnasium war  vertreten mit Rasmus Wannenmacher (10h), Landesbester der Junior-Science-Olympiade, Negin Moghiseh (11h), Tara Moghiseh sowie Robert Pietsch (beide 13 h), die jeweils Landessieger Jugend forscht in den Bereichen Biologie, Arbeitswelt sowie Mathematik/Informatik wurden und Betreuungslehrerin Simone Schuhmacher. Begrüßt wurden die Gäste von Prof. Dr. Georg Krausch, dem Präsidenten der JGU. Im Anschluss wies die Staatsministerin für Bildung - Frau Dr. Stefanie Hubig - in Ihrer Begrüßungsrede besonders auf den gesellschaftlichen Stellenwert der MINT-Fächer hin und ermutigte die Jungforscher, neugierig zu bleiben und ihren Interessen zu folgen. Der große Festvortrag “Risiken – Chancen zwischen Rohstoff-Eskapaden und Energie-Exzessen“ von Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister stellte die Problematik des Energiehungers der Weltbevölkerung einer Politik der Energiegewinnung gegenüber, die viel zu kurzfristig denkt und auch die Nachteile einer vermeintlich klima- und umweltfreundlichen Energieproduktion verschweigt. Als Ausblick wünschte er sich, dass mehr Forschungsgelder in die Bereiche der Geothermie sowie der kalten Fusion fließen. Nach dem theoretischen Teil folgten die verschiedenen Mitmachangebote: „Showexperimente selber machen“, eine Führung durch den Botanischen Garten, eine Führung mit Experimenten im Max-Planck-Institut für Chemie oder eine Besichtigung von MAMI, dem Mainzer Teilchenbeschleuniger. Alles in allem ein gelungener und lehrreicher Tag. Als betreuende Lehrkraft würde ich mich freuen, wenn auch im nächsten Jahr wieder so viele erfolgreiche Schülerinnen und Schüler des HHG als Landesbeste zum Empfang der Ministerin geladen würden.

 

Ausschnitt aus dem Teilchenbeschleuniger MAMI