Radsport

Radsport: Ideale Bedingungen beim Wintertrainingslager im Haus Rheinland-Pfalz

Trainingslager oberjoch 3

30 cm Neuschnee am Ankunftstag und traumhaftes Wetter während der Woche sorgten für ideale Trainingsbedingungen beim Wintertrainingslager im Haus Rheinland-Pfalz auf dem Oberjoch. Durch die hervorragende Lage direkte an Loipe und Skipiste hatten die von Landestrainer  Andreas Märkl und LSB Sichtungstrainer Moritz Backofen betreuten Sportlerinnen und Sportler ideale Startvoraussetzungen für die unterschiedlichen Sportaktivitäten. "Hauptfokus innerhalb der Woche waren die Langlaufeinheiten. Die älteren Sportler, wie der Mountainbike WM Teilnehmer Markus Eydt, absolvierten zusätzliche Laufeinheiten vor dem Frühstück und kurze Einheiten und Radtrainingseinheiten am Nachmittag", beschrieb Landestrainer Andreas Märkl das Trainingsprogramm. 

Trainingslager Ober joch 2

"Neben dem vielseitigen Grundlagentraining war die Woche auf jeden Fall förderlich für die Atmosphäre in der Gruppe. Das Haus Rheinland-Pfalz ist für Sportler ideal, das war sicher nicht unser letztes Trainingslager an diesem Ort", äußerte sich LSB Nachwuchssichtungstrainer Moritz Backofen ebenfalls sehr zufrieden zum Verlauf der Woche. 

Trainingslager Oberjoch

Den Tipp für die Unterkunft hatten die Trainer von Florian Monreal vom Team Lotto--Kernhaus bekommen, der sich im letzten Sommer mit der Mannschaft am Oberjoch auf die Deutschlandtour vorbereitet hatte. 

In drei Wochen geht es dann mit der speziellen Radsportvorbereitung beim Südtrainingslager in Mallorca weiter, welches in den Winterferien stattfindet. 

 

Informationsveranstaltung zum Leichtathletikangebot im Schuljahr 2020/2021 am Mittwoch, den 29.1.2020

Informationsveranstaltung zum Leichtathletikangebot im Schuljahr 2020/2021 am Mittwoch, den 29.1.2020

Wir planen in Zusammenarbeit mit der Leichtathletikabteilung des 1. FC Kaiserslautern das Angebot der Fördersportarten für das Schuljahr 2020/2021 zu erweitern.  Zur Präsentation des neuen Angebots laden wir alle interessierten Schülerinnen und Schüler  und  deren Eltern zu einer Informationsveranstaltung ein.

Diese findet am Mittwoch, den 29.1.2019 um 18 Uhr im Raum 0.4 des Heinrich-Heine Gymnasium (Navigationsanschrift: Im Dunkeltälchen 65, 67663 Kaiserslautern) statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für weitere Informationen stehen Ihnen Frau Weil unter 0631 2010415 oder Herr Christmann unter 0631 2010414 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Radsport: Jule Märkl (9s1) ist Pfalzsportlerin der Woche

Pfalzsportlerin der Woche

Radsport: Kathrina Albers (12s) ist Nachwuchssportlerin des Jahres

Albers Sportlerehrung

"Es ist mir eine große Ehre, neben zwei so erfolgreichen Sportlerinnen, wie Kristina Vogel und Miriam Welte hier auf der Bühne zu sitzen und diesen Preis zu erhalten", äußerte sich Katharina Albers (12s) bei der Preisverleihung im SWR - Studio vor 200 Gäste. Hier geht es zum Videolink zur Sendung 

www.swr.de/sport/sendungen/swr-sport-in-rheinland-pfalz/SWR-Sport-in-Rheinland-Pfalz-mit-Landessportlerwahl-2019,av-o1189268-100.html

 Die von Erfogstrainer Frank Ziegler betreute Vizeweltmeisterin im Teamsprint der Juniorinnen zeichnet sich, wie ihre großen Vorbilder, durch Ehrgeiz, Disziplin und Erfolgshunger aus. 

Miriam Welte Gruppenbild copy

Miram Welte gewann zum vierten Mal in Folge die Wahl zur Landessportlerin es Jahres. Sie bekam den Pokal von ihrer langjährigen Partnerin Kristina Vogel überreicht.  Nach der Sendung wurde sie zusätzlich  für ihr "Lebenswerk für den Sport in Rheinland-Pfalz" von Innenminister Roger Lewentz und dem Präsidenten des Landessportbundes Jochen Borchert ausgezeichnet.

 

Mit Pascal Ackermann (Team Bora) war ein weiterer ehemaliger HHG-Schüler bei besten Sportlern des Landes und kam auf Rang zwei bei den Männern. Er zeigte sich als großer Sportsmann und überreichte den Siegerpokal dem Landessportler des Jahres Niklas Kaul.

Gruppenbild Sportlerwahl copy

 

Radsport: Joëlle Messemer (7s1) und Jule Märkl (9s1) sind Deutsche Meisterinnen

Jule Märkl Cross DM 2020 Siegerbild

Wie im vergangen Jahr sorgten den "Crosser" für einen erfolgreichen Start ins Neue Jahr.  Bei den Deutschen Meisterschaften im Cyclocross (Querfeldeinfahren) sorgten Jule Märkl (9s1, RSC Linden, U17w) und Joëlle Messemer (7s1, 15w) für die ersten Titel im Jahr 2020. Unter diesem Link geht es zum SWR Bericht vom U17 Rennen

 https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExODkxNjM/jule-maerkl-ist-u17-meisterin-im-cyclocross

Jule Märkl DM 2020I

n der Jugendklasse  U17w gewann Hannah Kunz (10s1) die Silbermedaille und Anne Slosharek (10s1) belegte den 4. Platz. 

Cross DM 2020 U 15

Podium der Schülerklasse U15w 

Bei der Schülerklasse U15w holte  Messane Bräutigam (TV Rheinzabern) Bronze und Magdalena Leis (7s1, RSC Linden) kam auf Rang vier. Julian Kunz (7s1, RSC Linden)  belegte den 9. Platz in der Schülerklasse U15m. 

Zwei Medaille gab es auch bei den Juniorinnen. Sunny Geschwender (12s) wurde Vizemeisterin und Johanna Theobald (10s1) holte die Bronzemedaille.  Emma Eydt (13s, Stevens Racing-Team)  fuhr ebenfalls ein starkes Rennen in der U 23 und gewann die Silbermedaille. 

Tim-Oliver Kolschefsky (12s, Rang 10, Junioren) und Markus Eydt (12s, Rang 8, U 23) zeigten ebenfalls starke Leistungen.

Betreut wurden das Rheinland-Pfalz-Team von Martina Haben, Andreas Märkl, Thomas Freienstein  und Jochen Dornbusch. 

 

Die HHG- Gesamtbilanz der DM Cross Albstadt 2020

 6 Medaillen

Deutsche Meisterin

Joelle Messemer U 15, w 7s1

Jule Märkl U 17, w 9s1

 Deutsche Vizemeisterin

Emma Eydt U 23, w 13s

Sunny Geschwender U 19, w 12s

Hannah Kunz U 17,w

 Bronzemedaillengewinnerin

Johanna Theobald U 19, w 9s1

 

 

Rheinpfalz-Report: Kaiserslauterns Stärken - Der Weg zu Gold?

Weg zu Gold

Der Weg zu Gold?

Kaiserslauterns Fußballer sind nur noch drittklassig unterwegs. Doch die Stadt hat sportlich noch so einiges zu bieten: Weltmeister, Olympia-Sieger und die deutsche Sport-Elite von morgen. Ein Besuch in der Talentschmiede Heinrich-Heine-Gymnasium.

Jan Christmann sitzt in seinem Büro Im Dunkeltälchen 65. In dem nüchtern gehaltenen Raum arbeitet er daran, dass der Erfolgsgeschichte am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) weitere Kapitel hinzugefügt werden, dass Sportler wie Emma Moszczynski (Badminton U19), Radfahrer wie Timo Bichler oder Alessa-Catriona Pröpster zu Medaillen und Titeln kommen. Christmann leitet seit 2016 den Sportzweig des Gymnasiums. „Ich kann nicht garantieren, dass jemand der Spitzensportler werden will, es am Ende auch schafft. Das sage ich auch in jedem Aufnahmegespräch. Unsere Aufgabe ist es, Bedingungen zu schaffen, sowohl schulisch als auch sportlich, damit Leistungssport gelingen kann.“ Die Möglichkeit, Training und Schule unter einen Hut zu bringen, bietet das HHG jungen Talenten insbesondere in den Fördersportarten Radsport, Badminton, Tennis, Fußball und Judo. Mit hauptamtlichen Trainern arbeiten sie dort, können professionelle Möglichkeiten der Regeneration und des sportpsychologischen Coachings nutzen. „Wir wollen auch offen sein für andere Sportarten. Wenn jemand ein begabter Sportler ist, kann er unser Angebot beispielsweise Athletiktraining im Ganztagsbereich nutzen“, berichtet Christmann. Dazu zählt unter anderem das Training im neu eingerichteten Kraftraum, im Landesleistungszentrum Badminton oder an den unterschiedlichen Bundes- und Landes-Stützpunkten. Christmann möchte zudem Kooperationen mit Vereinen, Verbänden und anderen Schulen ausbauen. Sportler schätzen das InternatAllein im vergangenen Jahr erreichten die HHG-Talente sieben WM-Teilnahmen und acht internationale Medaillen. Zählt man die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ehemaliger Schüler bei Welt- und Europameisterschaften dazu, kommt die „Eliteschule des Sports“ im Sportjahr 2019 sogar auf 19 Medaillen. Dazu kommen Erfolge bei nationalen Meisterschaften und Kadernominierungen. Vielen der Sportler ist gemein, dass sie sich die Kaiserslauterer Sportschule, die Trainingshallen und Sportplätze der Barbarossastadt speziell ausgesucht haben, extra den Weg von weiter weg auf sich genommen haben. „Allein die 100 Sportler, die im Internat wohnen, stammen nicht aus der Region“, erzählt Christmann. Timo Bichler ist einer von ihnen: Der 20-Jährige stammt aus Burghausen in Bayern. „Mein Grund für den Umzug nach Kaiserslautern war der Erhalt des Bundeskaderstatus und die notwendigen Voraussetzungen dafür, wie wenig Nachmittagsunterricht, um auch Zeit für das Training zu haben, ein guter Trainer und eine Trainingsgruppe, um sich besser motivieren zu können.“ Den Wechsel nach Kaiserslautern vollzog er aus zwei Gründen: „Der erste Grund war mein Trainer Frank Ziegler, welchen ich von Anfang an als nett und ruhig empfunden habe und der für mich somit sehr sympathisch war.“ Ausschlaggebend sei dann aber die Internatsausstattung gewesen, mit laut Bichler vergleichsweise großen Zimmern und eigenen Bädern pro Zweibett-Zimmer. „Keine nervigen Wartezeiten am Morgen oder nach dem Training“, sagt er. „Das Wichtigste ist jedoch die Schule, welche sehr viel für den Sport möglich macht. Bei mir sogar das Abitur, welches ich in Kapstadt schreiben konnte, um auf eine wichtige Vorbereitung, für die WM, nicht verzichten zu müssen. Das beste daran ist, dass all dies gebündelt an einem Ort ist.“ Bichler nahm 2019 an der Bahnrad-Weltmeisterschaft der Elite teil und wurde Vierter. Auch Katharina Albers, ebenfalls Bahnrad-Sprinterin, und mit Alessa-Catriona Pröpster zusammen Silbermedaillengewinnerin im Teamsprint bei den Junioren-Weltmeisterschaften, schätzt die Bedingungen vor Ort, „mit dem besten Trainer“ und den Möglichkeiten, Schule und Sport miteinander verbinden zu können: „Ein Grund, warum ich persönlich nach Kaiserslautern gezogen bin, war dass an diesem Olympiastützpunkt ein neu und optimaler Kraftraum geschaffen wurde, in dem man optimal trainieren kann. Zusätzlich hat man in Kaiserslautern kurze Wege und eine optimale medizinische Versorgung.“ 350 Sportschüler am HHGZu den Aushängeschildern gehören ehemalige Schüler, allen voran Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte, Radsportler Pascal Ackermann (Etappensieger beim Giro d’Italia), Fußballprofis wie Jean Zimmer (Fortuna Düsseldorf) und Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), Judoka Jasmin Külbs (Olympiateilnehmerin), Karateka Jonathan Horne (Weltmeister) oder Judo-Weltmeister Alexander Wieczerzak. 850 Schüler lernen am HHG, davon 350 im Sportzweig, etwa die Hälfte (178) sind Fußballer, berichtet Christmann. Dahinter bilden die Radsportler (54) und Badmintonspieler (36) die größten Bereiche. Es folgen Judo (29) und Tennis (27). Außerdem ist das HHG Bundesstützpunkt Radsport, Landesleistungszentrum Badminton, Landesstützpunkt Tennis und Judo. Mit Vereinen wie dem TuS Dansenberg, der seit wenigen Monaten auf Landesebene Handball-Stützpunkt ist, „wollen wir die Kooperation gerne noch vertiefen“, so Christmann. Auch in Sportarten wie Leichtathletik oder beispielsweise Basketball kann er sich zukünftig eine Zusammenarbeit vorstellen. „Es besteht jetzt schon die Möglichkeit für talentierte Sportler bei uns im Ganztagsbereich mitzutrainieren.“ Und wenn es mit der internationalen Profi-Karriere doch nichts wird? „Ehrgeiz, Durchsetzungsvermögen, Disziplin und kontinuierlicher Einsatz sind Faktoren, die auch im späteren Leben wichtig sein können.“

 

Mit freundlicher Genehmigung der Rheinpfalz, Sara Brunn und View