Radsport

Radsport: Siege für Joelle Messemer und Magdalena Leis beim internationen Bahnen Kids Cup in Linkenheim

Die intensive Trainingsarbeit in den Ferien mit dem Trainingslager im Schwarzwald und dem Bahnlehrgang in Dudenhofen trägt erste Früchte. Der internationaler Bahnen Kids-Cup fand am Wochenende in Linkenheim statt.


In der Klasse U 15 siegte Joelle Messemer (9s1) im Ausscheidungsfahren vor Magdalena Leis (9s1). Im olympischen Paarzeitfahren (Madision) gewann Magdalena Leis gemeinsam mit Messane Bräutigam . Die Sportlerinnen wurden von Jochen Dornbusch betreut. 

Am Wochenende geht es für die U11-U19 mit der 3 Ländermeisterschaft (Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz) im Zeitfahren in Einhausen weiter.

 

Leis Messmer Bahn Cup

 

Radsport: Hohe Trittfrequenz in den Ferien - Start der Wettkämpfe

Bahnteam: Bestzeiten im Training - SWR Fernsehbeitrag 

Alessa Werbung

Erfolgreich läuft der Trainingsbetrieb bei den Gruppe von Frank Ziegler. Bestzeiten im Training fuhren Luca Spiegel (11s), Henric Hackmann (12s) und Ivo Schlamp (12s). Alessa-Catriona Pröpster hat den Sprung in die Sportfördergruppe der Bundespolizei geschafft. Sie startet weiterhin für das Bahn Team Rheinland-Pfalz und wohnt auch wie bisher im Sportinternat des Heinrich-Heine Gymnasiums. 

Unter diesem Link geht es zum aktuellen SWR- Fernsehbericht: 

https://www.ardmediathek.de/ard/video/swr-aktuell-rheinland-pfalz/alessa-proepster-koennte-von-olympia-verschiebung-profitieren/swr-rheinland-pfalz/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyNzgwNTM/

 

Pascal Ackermann meldet sich mit einem Erfolg nach der Coronazwangspause zurück. Bei der zweiten Etappe der Sibiu-Tour in Rumänien siegte der 26-jährige im Massensprint.

Pascal Ackermann copy

In den Jugend-und Juniorenklassen finden ebenfalls die erste Saisonwettkämpfe statt. 

Zur Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften im Zeitfahren der U19 wurde ein Trainingslager im Schwarzwald durchgeführt. Moritz Kärsten (Team Wipotec) kam als bester Fahrer des jüngeren Jahrgangs in Medaillennähe und belegte den 5. Platz.

Laura Wolf (Team Frogblue/ RSC Linden)  fuhr ebenfalls in den Top- Ten.

Laura Wolf 2 copy

Laura Wolf - Sieg beim Online Wettkampf (Foto: privat) und 10. Platz bei der DM im Zeitfahren 

Noch besser lief es für Sie bei den neuen Online - Wettkämpfen des BDR. Laura  gewann am vergangen Donnerstag den Auftakt der U 19 "GCA - Nachwuchsliga". Bei der U 17m  belegte Fabian Wünstel den dritten Platz.

Lea Waldhoff (13s) wurde für den Vorbereitungslehrgang des Bundes Deutscher Radfahrer für die Europameisterschaften und Weltmeisterschaften  im Straßenradsport nominiert. 

Lea Leistungsdiagnostik

Lea Waldhoff bei der Leistungsdiagnostik mit Marko Backfisch im Labor der TU Kaiserslautern am HHG 

Die  U 15 - U 19 weiblich trainierten am Wochenende  unter der Leitung von Jochen Dornbusch auf der Bahn in Dudenhofen. Der Kurzlehrgang diente als Auftakt der Vorbereitung auf die DM in Frankfurt- Oder und der DM im Mannschaftszeitfahren in Genthin. 

Bahnlehrgang Dudenhofen 2 Derny

Bahnlehrgang in Dudenhofen (Foto: privat) 

 

 

Radsport: Wipotec unterstützt weiterhin das Junioren Team - DM im Zeitfahren am Sonntag

Den Firmenmitbegründer von Wipotec Udo Wagner stand die Verlängerung seines Engagements nicht zur Debatte.

Es sei wichtig den Nachwuchsleistungssportlern "in schwierigen Zeiten eine Perspektive zu bieten", sagte er im SWR-Interview. 

Link zum Beitrag: https://www.swr.de/sport/media/corona-und-die-folgen-wie-vereine-um-ihre-sponsoren-kaempfen-100.html

Die Juniorinnen und Junioren gehen am Wochenende  bei den  Deutschen Meisterschaften im Zeitfahren in Esplingerode an den Start. 

"Mit dieser Meisterschaft setzt der Bund Deutscher Radfahrer ein Zeichen, dass es im Radsport trotz der Corona - Krise weitergeht", freut sich 

BDR Vizepräsident Günter Schabel auf das  Rennen. 

 Wipotec Team copy

Team Wipotec bei der "Heim DM in Linden" ´(Foto Privat 2019) 

Udo Wagner

Udo Wagner erläutert den Sportler die Produktionsschritte bei einer Firmenführung (Foto: Privat 2019) 

 

 

Radsport: Miriam Welte und die Wette

Welte und die Wette

 

 

Sport mit direktem Körperkontakt in Gruppen von bis zu zehn Personen zulässig

Sport mit direktem Körperkontakt in Gruppen von bis zu zehn Personen zulässig

Vierte Stufe der „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ tritt am 24. Juni in Kraft

Die Landesregierung hat eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung (10. COBeLVO) erlassen, mit der ab Mittwoch, 24. Juni, weitere vorsichtige Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen im Rahmen des Stufenplans „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ gelten. Unter anderem ist die sportliche Betätigung mit direktem Körperkontakt wieder zulässig. Damit kann ein Trainings- und Wettkampfbetrieb in allen Sportarten wieder aufgenommen werden – wenn die Zahl von zehn Personen nicht überschritten wird.

„Erlaubt sind damit nun auch wieder Sportarten mit direktem Körperkontakt wie Judo, Ringen, Karate, Beachvolleyball oder auch der Tanzsport“, erläutert Christof Palm, kommissarischer Hauptgeschäftsführer des LSB. „Mit Blick auf die Mannschaftssportarten in der Halle ist etwa im Basketball nicht nur Training, sondern auch wieder Wettkampf zweier Mannschaften – ein Team besteht aus fünf Spieler*innen – möglich. Im Handball, Volleyball oder Hockey in der Halle ist das körperintensive Training mit bis zu zehn Personen möglich.“ Spiele bzw. Wettkämpfe dagegen sind – aufgrund der Tatsache, dass pro Team mehr als fünf Sportler*innen auf dem Feld stehen – weiter nicht möglich. Auch die Fußballer dürfen wieder zurückkehren zu klassischen Trainingsformen wie „Zweikämpfe üben“ oder Spielsituationen trainieren wie „drei gegen drei“ oder auch „fünf gegen fünf“.

Bei Gruppen von mehr als zehn Personen gelten weiter die bekannten Schutzmaßnahmen. So muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Sofern wegen der Art der sportlichen Betätigung – insbesondere in geschlossenen Räumen – mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen ist, ist der Mindestabstand zwischen Personen zu verdoppeln. Zudem gelten bei der sportlichen Betätigung in geschlossenen Räumen sowie der Nutzung von Schwimm- und Hallenbädern bei mehr als zehn anwesenden Personen weiterhin die Personenbegrenzung (1 Person je 10 qm) sowie die Pflicht zur Kontakterfassung.

Zudem liefert 10. CoBeLVO den gesetzlichen Rahmen für die Öffnung der Sportanlagen für Zuschauer. Unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen dürfen Personen im Rahmen der Regelungen zu Veranstaltungen dem Sportbetrieb beiwohnen. Für Veranstaltungen im Freien gilt unter der Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen eine Zulassung von bis zu 350 Personen. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind mit bis zu 150 Personen unter Beachtung der Schutzmaßnahmen zulässig. Für alle Veranstaltungen gilt insbesondere das Abstandsgebot und die Pflicht zur Kontakterfassung – in geschlossenen Räumen zudem die Maskenpflicht. Sofern die Teilnehmer*innen keine zugewiesenen Plätze haben, gilt auch die Personenbegrenzung (1 Person je 10 qm). Des Weiteren bleibt die Entscheidung über die Öffnung der Sportstätte dem jeweiligen Träger überlassen.

Laut Christof Palm begrüßt der LSB die neue Verordnung grundsätzlich, „denn abgesehen von einigen ´Superspreading-Events`– zum Glück bislang außerhalb von RLP – scheint es so, als hätten wir aktuell das Schlimmste hinter uns“. Nach vielen Wochen der verordneten Bewegungslosigkeit und des stark eingeschränkten Trainings- und Wettkampfbetriebes sei die neue Verordnung ein weiterer und vor allem wichtiger Schritt hin zur „neuen Normalität, schließlich trägt der Sport wie kaum ein anderer Bereich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur Erhaltung von Gesundheit und Mobilität und damit zur Lebensqualität bei“.

Abgesehen von eventuell möglichen weiteren Lockerungen in der kommenden Landesverordnung appelliert der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz (LSB und die drei Sportbünde) an alle Kommunen, die Träger von Sporthallen und Sportplätzen sind, diese für den Sportbetrieb umgehend flächendecken zu öffnen und nicht wieder mit Beginn der Sommerferien zu schließen. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Vereine teilweise immer noch vor verschlossenen Türen stehen. Der Sport hat seinen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus geleistet, Hygienekonzepte erarbeitet und Regeln für die Aufnahme des Trainingsbetriebes erstellt. Nun seien die Kommunen am Zuge, die Vorgaben der Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auch in die Tat umzusetzen und den Sportler*innen wieder Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Entsprechende Hinweise von Vereinen an die Sportbünde im Land zeigen, dass dies vielerorts noch nicht geschehen sei.

 

Weitere Infos unter www.lsb-rlp.de.