Judo: Neue deutsche Meisterin heißt Jasmin Külbs

JasminKlbsFotoTheatoDie Schwergewichtskämpferin Jasmin Külbs holte sich am Wochenende auf den nationalen Titelkämpfen in Potsdam die Meisterkrone. Gehofft, aber nicht unbedingt damit gerechnet, drückt Landestrainer Uli Scherbaum seinen Stolz über den Erfolg der ehemaligen HHG-Kämpferin aus. Külbs (JC Zweibrücken), die mit dem Abitur im vergangenen Jahr das Heinrich-Heine-Elitesportgymnasium Richtung Bundeswehr in Köln verlassen hat, trainiert allerdings nach wie vor unter Sergio Oliveira am HHG in Kaiserslautern.

Auf ihrem Weg zum Titel fegte die Pfälzerin die Junioren-Vize-Weltmeisterin Carolin Weiß (Berlin) genauso von der Matte wie Franziska Konitz (Berlin), die Olympiakandidatin in dieser Gewichtsklasse. In fulminant kurzen 38 Sekunden beendete Külbs den Finalkampf. Ein Ergebnis, das Frauen-Bundestrainer Michael Bazynski gerade im Schwergewicht in dieser extrem terminierten Zeit noch nicht erleben durfte, wie er am Mattenrand in Potsdam bewundernd anerkannte.

Olympia 2012 kommt für die 20 jährige noch zu früh. 2016, so sie verletzungsfrei bleibt, wird ihr Jahr, erläutert Scherbaum. Die Olympia-Qualifikationsrunde im Judo zieht sich über zwei harte Jahre. Mittendrin  befindet sich auch der HHG Top-Kämpfer Alexander Wieczerzak. In Absprache mit dem Bundestrainer stand der 81 Kilo-Kämpfer im Wettbewerb um die deutsche Meisterschaft allerdings nicht auf der Matte. Der junge Mann steht gerade mitten im schriftlichen Abitur wird sich aber noch vor der mündlichen Abi-Prüfung  beim internationalen Grand Prix am 18. und 19. Februar in Düsseldorf auf der Matte positionieren. thea