Judo

Verabschiedung Sergio Oliveira

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Judo: HHG-Judokas gewinnen Landesfinale

 

Das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) Kaiserslautern stellt beim Landesfinale Jugend trainiert für Olympia drei von vier Landessieger. Sowohl die Mädchen als auch die Jungs der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2004 bis 2007) gewannen den Mannschaftswettbewerb, der am Dienstag in Speyer ausgetragen wurde. Ihr Sieg führt allerdings nicht weiter zum Bundesfinale nach Berlin. Bei den jüngeren ist jeweils auf Landesebene Schluss.

 

Judo HHG Judokas gewinnen Landesfinale

 

Die Fahrkarte nach Berlin, dort werden im September die Bundessieger gekürt, sicherten sich die Jungs der Wettkampfklasse III (2002 bis 2005). Gegen die Konkurrenz aus Speyer ließen die Lautrer Schüler keinen Punkt auf der Matte und gewannen mit 5:0. Im Kampf gegen die Mannschaft aus Bad Ems legten sie mit 4:1 nach und durften jubeln „Berlin wir kommen!“. Sie fahren allein. Zum ersten Mal seit vielen Jahren schafften es die HHG-Mädchen nicht, das Landesfinale als Sieger zu verlassen. Zwar legten sie gegen Speyer mit 4:1 vor, mussten sich aber gegen Bad Ems mit 2:3 geschlagen geben. „Bad Ems hat stark gekämpft, wir hätten es trotzdem schaffen können“, zeigte sich HHG-Lehrertrainer Uli Scherbaum am Mattenrand trotzdem zufrieden mit seinen Mädchen.

Mit der Entwicklung, die Jugend trainiert für Olympia nimmt, damit ist Scherbaum allerdings sogar nicht zufrieden. Sein Grund, es melden immer weniger Schulen für den Wettbewerb. „Das gilt nicht nur für Judo, wir hören es aus den meisten Sportarten, Fußball mal ausgenommen“, berichtet Scherbaum davon, dass in diesem Jahr zum ersten Mal kein Regionalentscheid stattfand. Die Judokas konnten gleich in den Landesentscheid gehen. Und auch dort waren außer bei den jüngeren Mädchen insgesamt nur drei Mannschaften aus ganz Rheinland-Pfalz am Start. Bei den kleineren Mädchen waren es mit vier Teams auch nicht wirklich viel. „Da fehlt das Engagement der Schulen und der Lehrer“, weiß Scherbaum woran es klemmt. thea

 

Judo: Tamara Ohl und Sebastian Hofäcker holen Bronze

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Zeitungsartikel aus der Rheinpfalz vom 15.03.2017
Mit freundlicher Genehmigung von Doris Theato.

Judo: Silber für Tamara Ohl

Einen guten Auftritt hat Judoka Tamara Ohl beim Bundessichtungs- und Ranglistenturnier des Deutschen Judo Bundes in Mannheim hingelegt. Am Ende reichte es für die Heinrich-Heine- Gymnasium Athletin für den zweiten Platz.

Mannheim. Am Samstag, den 12.11.2016 starten die beiden HHG Judoka Tamara Ohl und Marco Roth beim 41. Wolfgang-Welz-Gedächtnis-Turnier der Frauen und Männer U20 in Mannheim.

Tamara Ohl ging in der Gewichtsklasse bis 52kg an den Start. In der ersten Runde kämpfte Ohl gegen Femke Breier aus Nordrhein-Westfalen die sie vorzeigt mit Haltegriff besiegte. Im Viertelfinale traf die für den Judo Club Wiesbaden startende Judokämpferin auf Verena Buchloh aus Bayern. Hier setzte sich mit einer kleinen Wertung für eine überraschende Fußtechnik durch. Das Halbfinale gegen Julia Mollet aus Baden war hart umkämpft. Erst in der Verlängerung des Kampfes konnte sich Tamara mit einer Wurftechnik durchsetzen und zeigte, dass sie in einer sehr guten körperlichen Verfassung ist. Dies gelang ihr im Finale gegen Blerina Seferi aus Hamburg nicht. Hier verlor sie kurz vor Ende der Kampfzeit durch einen Schulterwurf vorzeitig. Zu diesem Zeitpunkt lag Ohl mit einer Strafe im Rückstand, was sie zwang ihr taktisches Konzept zu öffen. Diese Situation wurde letztendlich von ihre Gegnerin mit einer gelungenen Wurftechnik ausgenutzt.

In der Gewichtsklasse bis 73kg ging nach einer längeren Verletzungspause Marco Roth an den Start. Nach einem Freilos in der ersten Runde traf er im Achtelfinale auf den späteren Sieger des Turniers Maurice Püchel aus Nordrheinwestfalen. Püchel setzte sich nach ungefähr der Hälfte der Kampfzeit in der Bodenlage mit einer Würgetechnik durch. In der Trostrunde kämpfte der für den JSV Speyer startende Marco Roth gegen Arthur Schramm aus Brandenburg. Lange konnte Marco den Kampf ausgeglichen gestalten. Gegen Ende des Kampfes machte sich die verletzungsbedingte fehlende Wettkampfpraxis der letzten Monate bemerkbar und der HHG Judoka verlor Sekunden vor Ende der regulären Kampfzeit durch einen Haltegriff. Damit war Roth ausgeschieden.

Insgesamt zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge zeigte sich die HHG Trainer Sergio Oliveira und Stephan Hahn, die beide Athleten vor Ort unterstützten und beobachteten. 

 

Judo2016Silber

Jugend trainiert für Olympia

14. September 2016

Pressemitteilung

„Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“

                                          

Junge Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung qualifizieren sich fürs Bundesfinale in Berlin

 

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ mit diesem Slogan reisen über 200 junge Sportlerinnen und Sportler aus 25 rheinland-pfälzischen Schulen vom 18. bis 22. September in die Bundeshauptstadt. Sie haben sich als Landessieger in verschiedenen Sportarten für das Bundesfinale der Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ bzw. „Jugend trainiert für Paralympics“ qualifiziert.

 

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Vor der Abfahrt nach Berlin dürfen sich die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler über neue Sportjacken freuen. Der einheitliche Auftritt und der Aufdruck „Team Rheinland-Pfalz“ auf der Kleidung betonen das Miteinander der jungen Rheinland-Pfälzer mit und ohne Behinderung.
Die Anschaffung der Sportjacken ermöglicht in Rheinland-Pfalz das Bildungsministerium mit Unterstützung der Sparkassen und der Unfallkasse.

Werner Stumpf, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Kaiserslautern überraschte jetzt die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler des Hohenstaufen Gymnasiums und des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Kaiserslautern. Die Mannschaft (Mädchen WK III) des Hohenstaufen Gymnasiums darf sich als Landessieger im Schwimmen auf das Finale in Berlin freuen. Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat sich gleich mit 4 Mannschaften für Berlin qualifiziert. Die Fußballmannschaft (Jungen WK II), die Golfmannschaft (WK II) und zwei Judomannschaften (Mädchen WK II/Jungen WK III) dürfen sich auf den Weg in die Bundeshauptstadt machen. Werner Stumpf besuchte die Schulen und überreichte auch im Namen des Ministeriums und der Unfallkasse den sportbegeisterten Schülerinnen und Schülern die Sportjacken. „Für Berlin wünschen wir euch viel Erfolg und drücken euch ganz fest die Daumen. Die letzte Wettkampfetappe zu erreichen – das ist ein tolle Leistung. Darauf könnt ihr mit Recht stolz sein“, hob Werner Stumpf hervor.

Der Bundeswettbewerb

Die bundesweiten Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ finden zur gleichen Zeit statt. Die Veranstaltungen für junge Menschen mit und ohne Behinderung verfolgen mehrere Ziele: Förderung des leistungsorientierten Sports, Talentsuche und Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Nach den Landesentscheiden startet das Bundesfinale in Berlin.

 

Jugend trainiert für Olympia

Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend trainiert für Olympia“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt. Mit dem 1969 ins Leben gerufenen Wettbewerb feierten viele Spitzensportler ihre ersten Erfolge, so beispielsweise Michael Groß, Franziska van Almsick oder Boris Becker.

 

Jugend trainiert für Paralympics

An diesem Schulmannschaftswettbewerb beteiligen sich mittlerweile alle 16 Bundesländer. „Jugend trainiert für Paralympics“ erfreut sich steigender Zahlen und großer Anerkennung in der Öffentlichkeit. Ein berühmter Pate für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist Jochen Wollmert. Er errang bei den Paralympics in der Sportart Tischtennis dreimal Einzelgold und zweimal Gold im Team und durfte sich auch bei Welt- und Europameisterschaften über höchste Auszeichnungen freuen.

 

Informationen zur Pressemeldung:

Stadtsparkasse Kaiserslautern
Heidi Gödtel - Tel. 0631 32001-442
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Gerlinde Weidner-Theisen
Tel.: 02632 960-1140
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"Judo ist kein Schach"

Judo ist kein Schach

Zeitungsartikel aus der Rheinpfalz vom 21.06.2016
Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Kullmann und view - die agentur.