HHG Kl – deutscher Vizemeister im Schulfußball Jtfo, Wk IV

Vom 20. – 22. September fand in Bad Blankenburg (Thür.) das Bundesfinale des DFB - Schul – Cup 201o der Jahrgänge 1998 bis 2000 statt.

Qualifiziert aus RLP war dafür das Team des Heinrich-Heine-Gymnasiums, das sich beim Landesentscheid gegen die Vertreter der Regierungsbezirke Koblenz und Trier souverän durchgesetzt hatte.

Die Reise nach Thüringen traten zehn Sportler und deren Betreuer Oberstudienrat H. Schwarz an, wo im Gegensatz zur Landesebene beim DFB-Finalturnier nicht mit Elfer-, sondern mit Siebenermannschaften gespielt wurde. Da die HHGler auch einige Spieler des jüngeren Jahrgangs dabei hatten, waren die Hoffnungen nicht allzu hoch angesiedelt – einen Mittelfeldplatz unter den 16 Bundesländern hatte man sich erhofft.

In der Vorrunde wurde in Vierergruppen gespielt, wobei die Kaiserslauterer Schüler auf Mannschaften aus den Bundesländern Hessen, Brandenburg und Berlin trafen. Entgegen der JtfO-Turniere der älteren Jahrgänge sieht der Austragungsmodus beim Finalturnier des Wk IV eine Zweiteilung in Technikteil plus darauf folgendem Spiel vor. Je nach Leistung konnte man den vorgeschalteten Teil mit 1:0, 1:1 oder 0:1 – Resultat absolvieren, das man dann in das eigentliche Spiel mitnehmen musste.

Da das Spiel gegen die gewohnt starken Hessen aus Frankfurt richtungweisend sein sollte, war es gut, hier eine 1:0 – Führung mitnehmen zu können. Mit diesem Vorsprung im Rücken gelang im Spiel ein Unentschieden, so dass Kl im Endeffekt 2:1 – Sieger war. Gegen Brandenburg hoffte man, die Führungsposition in der Gruppe zu erringen, was mit einem Gesamtresultat von 5:0 auch eindrucksvoll gelang.

Um dann auch Gruppensieger zu werden und somit für das Viertelfinale eine „leichtere“ Mannschaft als Gegner zu haben, war im letzten Gruppenspiel ein Remis oder ein weiterer Sieg nötig. Nach unentschiedenem Technikteil gelang dies etwas glücklich durch ein spätes Tor von Kai Merk.

Kaiserslautern war Gruppenerster und somit vorerst einem Treffen gegen den hohen Favoriten aus München entgangen..

Das Viertelfinale gegen Hamburg war jedoch schwer genug und nur über ein 1:0 im Technikteil konnte das unentschiedene Match kompensiert werden, und zur großen Freude fand man sich im Halbfinale des Turniers.

Hier traf man auf ein sehr starkes und homogenes Team aus dem Saarland, das im Technikteil schon Paroli bot, so dass man mit einem 1:1 ins Spiel gehen musste. Das Schicksal schien besiegelt, als die Homburger nach einem frühen Tor bis kurz vor Schluss in Führung lagen, ehe Jan-Luca Hahn den Ausgleich schaffen konnte. Ein Tor von Nicklas Shipnoski aus schier unmöglichem Winkel in der Verlängerung – und die HHGler standen völlig unerwartet im Finale.

Jetzt musste man sich dem Überflieger-Team aus München stellen. Dennoch konnte das Finale im Technikteil offen gestaltet werden und es stand 1:1 zu Spielbeginn.

Schon früh zeigte sich allerdings im Match, dass die eingespielte Truppe aus München – fast nur aus Bayern-Spielern bestehend – technisch und von der Schnelligkeit her den Kaiserslauterer Jungs überlegen war  und die Rheinland-Pfälzer in die Defensive drängte. Die schnell vorgetragenen Angriffe der Bayern führten schon früh zum 1:, das die Münchener noch vor Halbzeitpfiff per Handelfmeter auf 2:0 ausbauen konnten. Nach etwas ausgeglichenerem Spiel mussten die HHGler Mitte der zweiten Hälfte das 3:0 quittieren, woran sich bis zum Schluss nichts mehr ändern sollte.

Deutscher Vizemeister – ein großartiger Erfolg für die Jüngsten aus Kaiserslauterns Eliteschule des Fußballs, die außerdem noch nebenher den Einlagewettbewerb am Maxi-Fußballkicker, einem Riesentischfußballspiel für Elfermannschaften auch dank des engagierten Einsatzes ihres Betreuers, Herrn OStR Schwarz,  siegreich beenden konnten.

Das Gruppenfoto zeigt das erfolgreiche Team v.l.n.r. hinten Jan-Luca und Marvin Hahn, Philipp Koch, Anton Artemov, Kevin Weich und davor Kai Merk, Nikolas Kuhn, Nicklas Shipnoski, Max Lieberknecht; liegend Hendrik Bitzer.

 

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Weiteres Bildmaterial aus Bad Blankenburg:

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