Badminton

Badminton: Viel "Know-how" für erfolgreiche Athlet*innen

 

 

  



 

Quelle: BADMINTON SPORT 7-8/2020

 

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift BADMINTON SPORT

 

BS 2020 07 08 Kita Kind

 

Badminton: Steiniger Weg zum Erfolg führt durch die Badmintonhalle

Badminton Boveska

Steiniger Weg zum Erfolg führt durch die Badmintonhalle

Maria Boevska war 16 und hatte einen Traum: Sie wollte Badmintonprofi werden. Und Trainerin. Im Trainingslager in ihrem Heimatland Bulgarien kam sie mit den Coaches des Kaiserslauterer Heinrich-Heine-Gymnasiums in Kontakt, wurde zum Probetraining eingeladen. Sie ließ ihre Familie zurück, ging nach Deutschland und startete einen Weg, der steinig war und jetzt, vier Jahre später, zu einem ganz anderen Ziel führt.

Maria kennt jeder im Heinrich-Heine-Gymnasium. Die Lehrer schwärmen von ihr und ihrem Ehrgeiz, sie hat viele Freundinnen. „Wenn sie in die Halle kommt und lächelt, erhellt sie die ganze Halle“, sagt Badmintontrainer Christian Stern. Seine Kollegen von der Eliteschule des Sports erkundigen sich regelmäßig bei ihm, wie ihr geht und machen sich Sorgen, weil Maria Boevska im Moment coronabedingt in Bulgarien feststeckt. Sie vermissen die Sportlerin und Kämpferin, die so hart an sich und ihren Zielen arbeitet und hoffen, dass sie bald wieder nach Kaiserslautern kommt. Seit die Schule geschlossen wurde, sie in ihre Heimat zurückmusste, ist die Bulgarin per Videochat und Telefon mit ihren Klassenkameraden verbunden, wurde auch schon im Unterricht zugeschaltet, und alle haben sich gefreut, wie sie im Videochat mit der RHEINPFALZ erzählt. Nach vier Jahren in Deutschland, wohin sie für ihren Traum ausgewandert ist und in denen sie gerade mal drei Wochen zu Hause war, ist sie wieder daheim bei ihren Eltern, Geschwistern und bei ihrem Freund. Vorübergehend. Denn sie will und wird zurückkommen und an ihren großen Zielen weiterarbeiten. Jenes Trainingslager vor vier Jahren in Bulgarien hat ihr Leben verändert. Maria Boevska, die mit elf Jahren zum ersten Mal Badminton spielte, als ihre Mutter sie zum Sommerferienkurs anmeldete, wusste schnell, dass sie Talent hat. Ein Jahr später spielte sie die ersten Turniere. Ihr Vater, der sie zu den Wettbewerben fuhr, erklärte ihr aber bald, dass sie nur Profi werden könne und er sie nur fahren würde, wenn sie hart trainiert. Die Schülerin nahm sich das zu Herzen, arbeitete für ihren Sport genauso hart wie für die Schule. Sie hatte die besten Noten im Fremdsprachengymnasium, wo sie Deutsch lernte, schaffte es im Badminton in den Jugendnationalkader und hatte einen Sponsorenvertrag, als ihre Eltern sie zum Trainingslager mit den deutschen Talenten schickten. Am Ende fiel sie Stützpunkttrainer Stefan Ljutzkanov auf, der zu der Zeit am Heinrich-Heine-Gymnasium unterrichtete. Er sprach mit ihrem Vater, und Maria Boevska wurde zum Probetraining nach Kaiserslautern eingeladen. Eine aufregende Zeit„Es war sehr aufregend“, erinnert sie sich an die eine Woche in einem fremden Land, in dem sie kaum was verstand, wo sie niemanden kannte außer Stefan Ljutzkanov und seinen Kollegen Christian Stern, die beim Trainingslager dabei waren. Stern erinnert sich nur allzu gut an das erste Training am HHG. Die 16-Jährige rief plötzlich verzweifelt bei ihm an, weil sie vor der Halle stand und trainieren wollte, aber keiner kam. Vor lauter Aufregung und nach 22 1/2 Stunden Fahrt im Auto hatte sie die Zeitumstellung nicht mit eingerechnet, stand um 5 Uhr morgens vor verschlossenen Türen und wollte trainieren. Sie war froh, dass Ljutzkanov, der Bulgare ist, ihre Sprache verstand. „Ich wusste erst nicht, ob ich Deutsch oder Englisch mit ihr sprechen soll“, erinnert sich Stern. „Mein Englisch war noch schlechter als mein Deutsch“, sagt die Schülerin, die aber seitdem hart an sich gearbeitet hat. Sechs Monate ZitternSechs Monate musste sie nach der Probewoche zittern und warten, bis die Zusage kam, dass ihr Traum wahr werden kann. „Ich wollte Profispielerin werden. Und Trainerin. Und ich wollte in Deutschland studieren.“ Das Land kannte sie nur aus den Erzählungen ihres Vaters. „Mein Vater hat gesagt, wenn du dein Hobby zum Beruf machen kannst, ist das das beste.“ Das Training dort gefiel ihr. „Es war ganz anders als bei uns.“ Und auch die Kombination aus Schule und Training war viel besser. „Bei uns war Unterricht bis 14, 15 Uhr, dann habe ich von 16 Uhr bis spätabends trainiert. Da war keine Zeit für Hausaufgaben, keine Zeit für Pausen im Training.“ Dann kam die Nachricht aus Kaiserslautern. Sie hatte drei Tage Zeit, um sich von der Schule, von der Familie zu verabschieden. Nach fast 24 Autostunden Fahrt mit ihren Eltern war sie plötzlich an einem anderen Ort. Und das Aufwachen war ziemlich hart. „Ich hatte am Anfang Kopfschmerzen, Mund und Ohren taten weh, weil ich so versucht habe, mich zu konzentrieren, richtig zu sprechen, alles zu verstehen. Es war so anstrengend.“ Im Unterricht verstand sie kaum etwas. Und wären da nicht Ciara und Corinna in ihrer Klasse gewesen, die ihr immer wieder halfen, und die Erzieherinnen im Internat, die sich um sie kümmerten, sie wäre verzweifelt. Im Training war sie die Neue, die anderen kannten sich alle, und wenn sie was unternahmen, war sie nicht dabei. „Ich habe mich isoliert gefühlt, aber ich habe sie verstanden“, sagt die heute 20-Jährige, die mittlerweile feststellt: „Ich habe zum ersten Mal richtige Freunde gefunden.“ In ihren Augen ging alles viel zu langsam. „Ich wollte nach drei Jahren akzentfrei Deutsch sprechen, und mein Deutsch ist immer noch zu schlecht. Und ich bin nicht gut genug im Badminton“, findet die Bulgarin. Ihr Trainer Christian Stern sieht das ganz anders: „Ihr Deutsch ist Wahnsinn. Wir haben im Badmintontraining keinen, der so explosiv ist in seinen Bewegungen“, findet er und fügt an: „Sie ist eine harte Arbeiterin.“ Maria Boevska weiß, dass Kraft und Ausdauer ihre Stärke waren, als sie herkam, dass sie aber an der Technik arbeiten musste. Das fiel ihr schwer. „Ich habe lange gebraucht, um die Schläge zu kontrollieren. Nach dem zweiten Jahr in Deutschland habe ich eine Entwicklung gesehen.“ „Sie jammert auf hohem Niveau“, findet ihr Trainer. Während die Bulgarin, die zum Landeskader gehört und für den SV Fischbach in der Zweiten Bundesliga spielt, damit hadert, dass die Konkurrenz aus den anderen Ländern so gut ist. Nächstes Ziel: AbiturSie versucht, nüchtern zu bleiben und realistisch. „Ich bin jetzt 20, trotzdem in der zwölften Klasse“, analysiert sie. Dass sie wegen Problemen mit der Sprache eine Klasse tiefer einsteigen musste, nahm sie damals in Kauf. Dass sie plötzlich Zweier oder Dreier statt Einsern hatte, fiel ihr schon schwer. Aber sie arbeitet dann eben umso härter. Ihr nächstes Ziel ist das Abitur. Um dafür gut vorbereitet zu sein, will sie nächste Saison beim SV Fischbach kürzertreten, nur noch im Notfall aushelfen. Denn ihr Weg gibt ihr vor, dass sie in Deutschland studieren will. Wenn sich auch einiges an ihren ursprünglichen Plänen geändert hat. „Meine Pläne haben sich oft verändert. Ich wollte Badmintontrainerin werden, Sport studieren, Physiotherapeutin werden, Sportmanagement studieren ...“ Inzwischen zeichnet sich ein klares Bild ab. In der coronabedingten Zwangspause in Bulgarien hat sie, um ihr Englisch zu verbessern, einen Englischkurs gestartet. Und sie hat sich für einen Grafikkurs angemeldet, der sie begeistert. „Ich liebe Badminton. Das ist mein Leben bis jetzt. Ich habe aber auch Erfolge in anderen Bereichen. Ich will nicht mehr Profi werden. Ich will gern meinen Verein haben und meine Spiele, möchte mich weiterentwickeln und an Turnieren teilnehmen, bei der Senioren-EM der Erwachsenen. Ich werde weiter Badminton spielen, mein ganzes Leben vielleicht, aber nicht mehr auf diesem Niveau. Nur zum Spaß. Ich will mein Abitur in Kaiserslautern machen, mich dann für die Uni bewerben, eventuell ein Fernstudium im Bereich Grafikdesign an einer deutschen Uni machen.“ FamilienzeitDie Zeit in Bulgarien hat sie zusammenwachsen lassen mit ihrer Familie, ihren zwei jüngeren Geschwistern. Erst seit ein paar Tagen darf sie wieder nach draußen, spielt Badminton mit ihrem kleinen Bruder auf einem gezeichneten Feld, hat ihren Freund das erste Mal seit über einem Monat wieder gesehen. Sie lernt über die Onlineplattform für die Schule, trainiert nach den Anleitungen von Christian Stern per Video, wartet, bis die Kontaktsperren gelockert werden, sie wieder nach Deutschland darf ohne Angst, dass sie nicht mehr nach Bulgarien zurückkommt. „Ich will wieder in der Halle sein, wieder Badminton spielen, wieder richtig schwitzen. Und ich will so vielen Menschen wie möglich zeigen, wie toll Badminton ist. Das ist der schwierigste Sport, den es gibt. Mit viel Technik, viel Kampf, und es ist sehr gut für die eigene Entwicklung.“

Badminton: Videotraining in Corona Zeiten

Christian Stern Videotraining

Badminton: Christian Stern, Projekttrainer des Verbandes, hält seine Schüler per Liveübertragung aus dem Heinrich-Heine-Gymnasium fit

Wie wichtig die digitale Kommunikation ist, zeigt sich in diesen vom Coronavirus heimgesuchten Zeiten. Auch der Sport nutzt in diesen wettkampf- und trainingslosen Tagen verstärkt die informationstechnischen Möglichkeiten. So auch Christian Stern. Der Badmintontrainer am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) hält seine Schützlinge durch regelmäßige Videoübertragungen in Form und auch bei Laune.Im Foyer der Badmintonhalle des HHG hat Christian Stern an diesem Freitag seine Utensilien, eine blaue Matte, verschiedene Hanteln, ein Stretchband und einen Stuhl, vor der auf einem Stativ befestigten Kamera aufgestellt. „Krafttraining steht heute an“, sagt der 33-Jährige und berichtet lachend, dass er in den seit sechs Wochen über die Bühne gehenden „online sessions“ einige Pfunde verloren habe. Das überrascht nicht, denn er führt die kraftraubenden Übungen nicht nur selbst engagiert vor, er kommentiert sie dabei auch noch mit lockeren Sprüchen, sucht das Gespräch mit seinen live zugeschalteten Schülern, die zu Hause im Wohnzimmer oder im Garten zusammen mit ihm trainieren. Keine Frage, Stern besitzt Entertainment-Qualitäten und einen guten Draht zu seiner Trainingsgruppe, in der die jüngsten Teilnehmer zehn und die ältesten 20 Jahre alt sind. Er versteht es, zu begeistern, in der Trainingshalle oder jetzt, in den Zeiten von Corona, in dieser Videoübertragung. Neben diesen menschlichen, einen guten und erfolgreichen Trainer ausmachenden Eigenschaften ist er auch noch mit allen Wassern der Digitaltechnik, der Sportwissenschaften und statistischen Methoden gewaschen. „Wir sind in der Digitalwelt“, nennt er eine ihn als Trainer leitende Maxime. Dass er bei aller Lockerheit in der Präsentation jede dieser Übungen exakt und minutiös ausgearbeitet hat, zeigt sich schnell im Gespräch mit dem gebürtigen Österreicher, der einen interessanten Lebenslauf vorweisen kann. Das heute so hochgeschätzte Interdisziplinäre, also die Fähigkeit, über den Tellerrand einer Wissenschaft oder eines Fachgebietes zu blicken, verkörpert er. So studierte er in Graz Geowissenschaften und war in Sachen Sport zunächst als Allrounder unterwegs. Gab es doch fast keine Sportart, die er nicht mit Begeisterung betrieben hätte. Dann entdeckte er aber das Badmintonspiel für sich. Früh startete er seine Trainerlaufbahn. So wurde er U15-Nationaltrainer in Österreich, wechselte als hauptamtlicher Trainer zum Badmintonverband Hamburg und danach als Projekttrainer zum Badmintonverband Rheinhessen-Pfalz und ist damit auch seit drei Jahren im Badmintonbereich des HHG aktiv. Es versteht sich von selbst, dass er über seine Badmintonspieler bestens im Bilde ist. Alle körperlichen Daten hat er statistisch erfasst und parat. So weiß er zum Beispiel genau, wie sich der Beinmuskelumfang eines seiner Spieler über eine gewisse Zeitdauer entwickelt hat und ist über den Fitnesszustand jedes Einzelnen informiert. „Christian Stern hat viele Ideen, ist digital fit, hat aber auch unheimliche Stärken im persönlichen Bereich“, lobt Jan Christmann, der Leiter des Sportzweiges des HHG, den innovativen Badmintontrainer. Bei all den vielen, von ihm gesammelten empirischen Daten verliert Stern den Sportler als Menschen nicht aus dem Blick. Nicht der sportliche Erfolg steht für ihn an erster Stelle, vielmehr möchte er seinen Schülern helfen, dass sie ihre Stärken erkennen und sich als Menschen weiterentwickeln. Damit steht er im Einklang mit den Grundsätzen der für ihren Badmintonzweig berühmten Kaiserslauterer Sporteliteschule, die ihre Schüler nicht nur zu Sportassen formen, sondern ihnen auch eine gute schulische Ausbildung angedeihen lassen möchte. Sich auf neue Situation einstellen, „die Rolle des Trainers neu interpretieren“, so entschlossen geht Christian Stern die für den Sport so schwierige Corona-Krise an. Er will nicht „vor einer geschlossenen Tür stehen bleiben und sie nur anstarren, sondern ein Fenster öffnen“. Mit seinem Videotraining ist ihm diese „Fensteröffnung“ gelungen, mit der er seine Schüler fit halten und auf die normalen Zeiten nach Corona „gut vorbereiten“ will.

Badminton: Erlebnisbericht U15 EM

Erlebnisbericht von den U15-Europameisterschaften in Liévin

von Bruno Steffen-Sanchez (8s1)

Mein EM-Erlebnis fing am Mittwoch, den 12. Februar, an. Ich bin nach Frankfurt a. M. gefahren, um mit meinem Doppelpartner zu trainieren, weil wir davor nur eine Chance gehabt hatten, miteinander zu spielen.

Am nächsten Tag ging es los. Mein Doppelpartner und ich sind von Frankfurt Hbf nach Mülheim an der Ruhr gefahren, wo wir uns mit unserem Team treffen würden. Ab Mülheim sind wir mit zwei Autos nach Liévin (Frankreich) gefahren. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir in der Haupthalle an. Neben der U15-EM war gleichzeitig die Erwachsenen-Team-EM, deswegen war der größte Moment für mich, als wir in die Halle reinkamen.

Ich konnte auf zehn super professionellen Feldern direkt Weltklasse Badminton sehen. Ich habe mich auf das Spielen gefreut. Gleichzeitig war ich aber auch mega nervös. In der Halle holten wir unsere Akkreditierungen und gingen danach in einer Nebenhalle trainieren.

Am nächsten Tag frühstückten wir um 7.30 Uhr, um in der Halle um 9.00 Uhr zu sein. An diesem Tag hatte ich keine Spiele. Ich konnte an dem Tag bei der U15-EM und bei der Erwachsenen-EM zuschauen.

Mein Spiel war am nächsten Tag. Ich bin zur EM mit dem simplen Ziel gegangen, im Spiel Spaß zu haben und mich gut gegen die an zwei gesetzten Dänen zu schlagen. Ich habe das getan. Ich habe zwar ziemlich deutlich verloren, aber ich habe alles getan, was ich mir vorgenommen hatte. Dass die zwei Dänen am Ende das Turnier gewonnen haben, war nur noch ein schönes Extra.

Noch ein schönes Gefühl gab es für mich, als nach meinem Spiel fünf französische Grundschüler mich um ein Autogramm gefragt haben. Danach habe ich die EM genossen, indem ich mir Weltklasse-Spiele angeschaut habe, Fotos mit berühmten Spielern gemacht habe, und Spaß hatte. Ich nehme nur positives von der EM mit.

Jetzt zurück zum Training!

Bruno Sanchez Badminton

Fotos: Bruno Steffen-Sanchez

Badminton: Jahresrückblick 2019

Rückblick 1 copy

Rückblick 2 copy

Rückblick 3

Rückblick 4

Rückblick 5

Rückblcik 6

Rückblick 7

Rückblick 8

Rückblick 9

Rückblick 10

Rückblick 11

Rückblick 12 

Rückblick 13 Seite 1

Rückblick 13 Seite 2

Rückblick 14 Seite 1

Rückblick 14 Seite 2

 

Badminton: Training nach individuellen Trainingsplänen - Bericht über internationale Turniere

Auch die Sportlerinnen und Sportler am Badminton Landesleistungszentrum und DBV Nachwuchsstützpunkt trainieren zur Zeit zu Hause. 

Das Trainerteam hat unter der Leitung von  Landestrainer Christian Stern spezielle Trainingspläne zur Verbesserung von  Stabilisation, Kraft-und Koordination ausgearbeitet. 

Bei den letzten internationalen Turnieren konnten die Nachwuchsakteure einige Erfolge verbuchen. Die beiden U15-Spieler Bruno Steffen-Sanchez/ Hehui Zhou erreichten im gemischten Doppel einen starken zweiten Platz. Sie wurden dabei von Caren Geiss Link zum Pressebericht: 

https://badminton-rlp.de/?p=6667#more-6667

Im saarländischen Völklingen wurde vom 22. bis 23. Februar die 1. DBV-A-Rangliste der Altersklasse U15 ausgetragen. Für den BVRP gingen dort mit Katharina Nilges (1. BCW Hütschenhausen), Leonie Afanasev, Bruno Steffen-Sanchez und Hehui Zhou (alle SV Fischbach), sowie Jannick Setter (SV Offenheim) insgesamt fünf Athleten an den Start. Begleitet wurden sie vom Projekt- und Verbandstrainer Yasen Borisov.

Gestartet wurde am Samstagmorgen mit den Einzeln. Hier spielten Steffen-Sanchez bei den Jungen und Nilges und Zhou bei den Mädchen. Alle drei Athleten zeigten ansprechende Leistungen und konnten den Spielverlauf sehr lange aktiv mitgestalten. Katharina Nilges (6s1) konnte ihr erstes Gruppenspiel mit 21-11, 21-15 deutlich gegen Lucienne Segler (NRW) gewinnen. Auch im zweiten Spiel gegen Constanze Winnefeld (NIS) war die Hütschenhausenerin nicht chancenlos. Am Ende verfehlte sie beim 20-22, 18-21 nur hauchdünn den weiteren Erfolg.

Hehui Zhou (9s1) konnte sich gegenüber der kürzlich gespielten Gruppenrangliste weiter steigern und besiegte Isabel Kleban (NRW), gegen die sie dort im Finale noch unterlegen war, diesmal deutlich in zwei Sätzen. Auch das zweite Gruppenspiel gegen Sarah Keo Boun Khoune (NIS) war beim 14-21, 21-16, 14-21 lange offen. Trotz Niederlage erreichte Zhou mit bestem Punkteverhältnis die K.-o.-Runde. Auch hier spielte sie gegen Loraine Rusli (BAW) beim 21-17, 19-21, 14-21 sehr gut mit. Das Erreichen des Achtelfinals ist für die junge Spielerin vom SV Fischbach ein gutes Ergebnis auf dem Weg zum Saisonziel im November.

Bruno Steffen-Sanchez (8s1) spielte im Einzel ein hervorragendes Turnier. Die Gruppe konnte er problemlos gewinnen. Im Anschluss traf er im Viertelfinale auf Mark Niemann (HES). Auch hier konnte der Fischbacher mit 21-19, 21-19 als Sieger vom Feld gehen. Erst im Halbfinale wurde Steffen-Sanchez dann gestoppt. In einem intensiven Spiel gegen den NRW´ler Alexander Becsh reichte es beim 16-21, 21-19, 14-21 noch nicht ganz zum Sieg. Dennoch war der HHG-Spieler der Einzige, der dem späteren Sieger Becsh im Turnierverlauf einen Satz abnehmen konnte.

Im Jungendoppel spielte Steffen-Sanchez mit Sylvester Decker (SL). Auch hier gelang mit Siegen in der Gruppe der Einzug ins Achtelfinale, welches man hauchdünn gegen die Nord-Paarung Blühdorn/ Schinzel mit 21-11, 12-21, 20-22 verlor.

Für die beiden Mädchendoppel Zhou/ Afanasev und Nilges/ Gründel reichte die gezeigte Leistung noch nicht zum Erreichen der K.-o-Runde.