Badminton

Badminton: Kathrina Nilges und Lilly Reiter nehmen am internationalen Girls Camp teil

Vom 24.7 bis 31.7.2021 fand in Dornbirn/ Österreich ein internationales Girls-Camp der Altersklasse U15 statt. Die beiden Spielerinnen Katharina Nilges (1. BCW Hütschenhausen) und Lilly Reiter (S Fischbach) waren Teil der deutschen Delegation, welche von den beiden Trainerinnen Caren Geiss (BVRP) und Katrin Wanhoff (NRW) begleitet wurden.

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7 Tage gefüllt mit internationalem Austausch, gemeinsamen Trainingseinheiten in und außerhalb der Halle, eine Bergtour, aber auch Mentaltraining und Anleitungen zum Thema Selbstverteidigung durfte die Gruppe in einer sehr abwechslungsreichen Woche erleben.

Insgesamt waren mit der Schweiz, Österreich und Deutschland drei Nationen mit jeweils 8 Spielerinnen und ihren weiblichen Coaches angereist. Für alle Teilnehmerinnen war es eine harmonische und inspirierende Woche, die allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird … und jeder nimmt sein ganz eigenes schönes Erlebnis mit auf den Heimweg!

„Die Wandertour war für mich das schönste Event in der Woche“ sagt die 11-jährige Lilly nach einer entspannten Woche unter Mädels.

„Die Videoanalyse der Dameneinzelspielerinnen fand ich richtig cool“ war die Rückmeldung von Katharina

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„Die Auslosung für die abschließenden Turniere“ werden der begleitenden Trainerin Caren Geiss in besonderer Erinnerung bleiben.

„Es war eine richtig coole Woche, bei der alle voneinander lernen konnten“ ist der gemeinsame Tenor der drei Teilnehmerinnen von der Eliteschule des Sports.

Badminton: Erfahrungsbericht von Moritz Miller (11s) zur B-Rangliste

B-Rangliste Herrenberg 24./25.07.2021

Samstag, 24.07.2021: Einzel

Mein erstes Spiel habe ich gegen Tamino Procida aus Augsburg (BAY) mit 22-20 und 21-14 gewonnen. In diesem Spiel war ich dadurch, dass es meine erste B-Rangliste im Einzel seit acht Monaten war, sehr aufgeregt. Dadurch fiel es mir sehr schwer mein Spiel zu finden und deshalb entschied ich mich in diesem Spiel, sicher und ruhig zu spielen und Tamino die Fehler machen zu lassen. Mein zweites Spiel habe ich gegen Clement Kervio aus Eggenstein-Leopoldshafen (BAW) mit 21-18 und 21-10 gewonnen. Im ersten Satz war ich immer noch sehr aufgeregt und deshalb wandte ich die gleiche Taktik wie gegen Tamino an. Im zweiten Satz habe ich mich dann gefasst und konnte mein Spiel mit aggressiven Annahmen, guten Stick Smashes und Finten spielen. Dabei versuchte ich vor allem langsam zu spielen, da er als guter Doppelspieler sehr gut im Midcourt ist. Ich spielte hohe Lifts und sonst keine ansteigenden Bälle. Das erste Mal konnte ich auch das Schiebespiel gut nutzen und ihn so im 50:50 Bereich halten. Das Viertelfinale habe ich gegen Karl Sufryd aus Mülheim (NRW) mit 22-24 und 11-21 verloren. In den ersten Ballwechseln war ich vom schnellen Tempo in den Schlägen fast überrumpelt, da er mein erster Gegner mit diesem Niveau war. Nach ein paar Ballwechseln konnte ich mich aber anpassen und mit Erfolg auch lange gute Ballwechsel spielen. Nach dem ersten Satz war ich nicht mehr so frisch wie Anfang des ersten weshalb ich mit 5-11 in die Pause gegangen bin. In der letzten Hälfte kam ich auch von den Beinen nicht mehr so gut wie im ersten Satz hinterher und meine Qualität in den Schlägen ließ sehr nach. Ungefähr fünf Mal spielte ich einen flachen Cross Lift, den er immer deckte und so einen direkten Punkt machen konnte. Ich hätte mehr longline spielen und höher liften müssen, so, wie ich es gegen Clement gut gemacht habe. Beim flachen Spiel kam ich vor allem mit dem Schläger nicht hinterher (Griffwechsel, Abwehr von Bällen die er auf meinen Körper gespielt hat, Situation lösen). Bis auf ein paar Pushes von ihm aus dem Vorderfeld die er lange gehalten hat kam ich bis auf die zweite Hälfte vom zweiten Satz von den Beinen her gut mit. Das letzte Spiel um Platz 5-8 habe ich mit 21-12 und 21-18 gegen Hendrik Stagge aus Bonn Beuel (NRW) gewonnen. Ich spielte sehr geduldig, versuchte ihn Schlag für Schlag immer mehr unter Druck zu setzen und dann am Netz den Punt zu machen. Das hat größtenteils sehr gut geklappt. Bis zum letzten Ballwechsel spielte ich gute Stick Smashes und ände4rte damit die Richtung. Auch die kurze Cross Abwehr hat in diesem Spiel sehr gut geklappt und pro Satz drei bis vier di9rekte Punkte generiert, da Hendriks Follow-up immer longline war. 

In allen vier Spielen waren meine Aufschläge flach und etwas schneller als sonst, womit ich durch den Rückschlag des Gegners nie sofort unter Druck war. Auch meine Variationen vor allem auf die drei, vier und die fünf hinten konnte ich gut nutzen. Vor allem die Swips gaben mir gegen Karl oft einen Vorteil. Mit meiner Performance im Einzel bin ich zufrieden und es hat mir Spaß gemacht, zu spielen. 

Sonntag, 25.07.2021: Doppel mit Finn Busch

Im Doppel haben Finn und ich unser erstes Spiel gegen Lennard Mai aus Leipzig (SAC) und Markus Hoch aus Augsburg (BAY) ohne Mühe 21-12 und 21-6 gewonnen. Wir haben das Spiel dazu genutzt, um uns für die harten Matches einzuspielen bezüglich Absprache und Rotation usw. Jeder Smash war ein direkter Punkt und die Gegner waren kein Problem für uns. Das zweite Spiel haben wir gegen Art Geißen und Mika Poste aus Mülheim (NRW) mit 15-21, 21.15 und 18-21 verloren. Dieses Spiel war mit Abstand unser Bestes. Am Ende lag es an ein paar wenigen Leichtsinnsfehlern, die den Unterscheid machten. 

Wir haben gut aufgeschlagen und gedeckt und von hinten stark angegriffen. Mit der Deckung konnten wir teilweise einen direkten Punkt machen oder waren nach dem Aufschlag sofort in der Offensive. Finns Smash fungierte als Set-up für mich zum Töten am Netz. Auch ich hatte einen starken Angriff, wie ich es von mir selbst noch nicht erfahren habe mit einer guten Konstanz. Von hinten habe ich mehr variiert und er mehr Tempo gemacht. Durch das permanente Schmettern gingen dann Bälle ins Netz, weil der Treffpunkt weiter vorne war und das Tempo nicht rausgenommen wurde. Bei den Drops müssen wir aufpassen, dass keine übertriebenen Yong-Bo Drops, die zu direkten Fehlern führen, gespielt werden, sondern dass das trotzdem schnelle und absteigende Bälle sind.

Badminton: Internationale Turnierteilnahmen in Bulgarien

Bulgarian U17 International in Svilengrad (09.-11.07.2021)

Am vergangenen Wochenende nahmen drei HHG-Spieler am internationalen U17-Badmintonturnier im bulgarischen Svilengrad teil, welches zum europäischen Nachwuchszirkel gehört. Die Teilnehmer waren Katharina Nilges / Anna-Lena Zorn (Mädchendoppel) und Simon Schenk / Katharina Nilges (Mixed).

Katharina und Anna-Lena verloren ihr Spiel in der ersten Runde gegen die drittgesetzten Malya Hoareau / Camille Pognante (Frankreich), nach einem vor allem ausgeglichenen zweiten Satz.

Katharina und Simon zeigten in der ersten Runde des Mixed eine gute Leistung und gewannen in drei Sätzen gegen Liano Panza / Jorina Jann (Schweiz). In der nächsten Runde konnten beide ihre Spielleistung nicht steigern und verloren gegen eine andere schweizerische Paarung (Loris Dietrich / Leila Zarrouk).

Nilges Schenk

    

HEBAR U17 Bulgarian Open in Pazardzhik (12.-15.07.2021)

Beim zweiten Turnier nahmen unsere Mädels Katharina Nilges und Anna-Lena Zorn in allen Disziplinen teil, Simon Schenk in zwei davon.

Im Mixed schnitten unsere Spielerinnen und Spieler dabei am besten ab. In beiden Begegnungen waren unsere Paarungen dem Sieg nahe, aber am Ende verloren Katharina Nilges / Simon Schenk in drei Sätzen gegen Calin Tudor Turcu / Bianca Popescu (Rumänien) und Anna-Lena Zorn / Mark Niemann in zwei Sätzen gegen Georgi Katerov / Tsveti Katerova (Bulgarien).

Anna-Lena Zorn absolvierte ebenfalls ein sehr gutes Match im Einzel gegen Elisaveta Berik (Estland), das sie in drei Sätzen verlor.

Die jungen Athletinnen und Athleten zeigten, dass sie großes Potential haben und ihre Entwicklung in die richtige Richtung geht. Jedes Turnier ist sehr wertvoll, weil es unschätzbare Erfahrungen bringt, gegen Spieler aus anderen Ländern und mit unterschiedlichen Spielstilen anzutreten. Durch mehr internationale Matches kann man sich besser an die unterschiedlichen Spielbedingungen anpassen – die Höhe der Hallen, die Geschwindigkeit der Bälle, die Beleuchtung, usw.

Simon Schenk:

“Ich bin insgesamt nicht wirklich zufrieden mit meinen Spielen, aber ich hätte mir auch bessere Rahmenbedingungen schaffen sollen.”

Anna-Lena Zorn:

“Mit meiner Leistung in Bulgarien bin ich eigentlich ganz zufrieden. Im ersten wie auch im zweiten Turnier konnte ich Erfahrungen sammeln und etwas für die nächsten Turniere mitnehmen.”

Katharina Nilges:

“Ich bin mit meiner Leistung in Bulgarien beim ersten Turnier zufrieden, bei dem zweiten nicht ganz so zufrieden, aber ich konnte von beiden etwas mitnehmen.”

Trainer Yasen Borisov:

“Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese beiden Turniere sehr nützlich waren, da sie den aktuellen Trainingszustand unserer Spieler in einer echten Turnierumgebung zeigten. Man konnte sehen, in welchen Dingen wir gut sind und was wir noch verbessern müssen.”

Badminton: David Eckerlin (10s1) für die U17-EM 2021 nominiert

Badminton_David Eckerlin (10s1) für U17-EM 2021 nominiert

 

 David Eckerlin EM Nomin

Als „überglücklich“ und „erleichtert“ beschreibt David Eckerlin, der die 10. Klasse des Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern besucht, das Gefühl über die Nominierung zu den U17-Europameisterschaften vom 30.08. – 12.09.2021 in Podcetrtek (Slowenien).

Zuvor präsentierte er sich in glänzender Form bei Nationalmannschaftslehrgängen in Mülheim/Ruhr und Hannover, erzielte zudem zwei Goldmedaillen sowie zwei Bronzemedaillen bei internationalen Turnieren in Spanien und Österreich. Somit blieb den Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband um Bundestrainer Nachwuchs Michael Fuchs fast keine andere Wahl.

„Vor allem, dass ich im Mixed dabei bin, ist für mich klasse. Davor war ich immer auf Einzel fokussiert. Da für mich jedoch die Chancen im Mixed und Doppel größer sind, habe ich mich auf diese beiden Disziplinen umgestellt, was schwerer war. Zudem ist in Deutschland die Konkurrenz im Mixed größer, als im Einzel. Letztendlich bin ich froh, dass die Bundestrainer mir das zutrauen“, sagt David Eckerlin.

Ausgezahlt hat sich damit die harte Arbeit am Nachwuchsstützpunkt Kaiserslautern. In den vergangenen Wochen und Monaten absolvierten er und die anderen Athletinnen und Athleten zahlreiche Trainingseinheiten und legten damit die Basis für solche Leistungen. Die EM-Nominierung stellt in diesem Zusammenhang daher kein Zufall dar.

Badminton: Kids des Badminton Projektes EDS/ HHG-Future trotzen der Wärme

Kids des Badminton Projektes EDS/ HHG-Future trotzen der Wärme

Das Zukunfts-Projekt EDS (Eliteschule des Sports)/ HHG-Future geht in seine finale Phase. Ursprünglich war der Start für Dezember 2020 geplant. Aufgrund von Covid 19 ging es dann erst in 2021 los. Immer wieder hoffend, dass eine Hallennutzung auf dem Gelände des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Kaiserslautern möglich sein könnte, kommunizierte die Projekt- und Verbandstrainerin Caren Geiss regelmäßig mit den Teilnehmern und ihren Familien. Im März viel dann die Entscheidung doch zunächst mit wöchentlichen online-Trainingseinheiten und Hausaufgaben, die die Athleten über die Woche erledigen sollten, zu beginnen.

Die Richtlinien des Aufnahmeprotokolls EDS Badminton wurden in einer Präsentation den jungen Spielern im Alter von 8 bis 11 Jahren vorgestellt und damit der Bezug für die Übungen des online Trainings hergestellt. Ein abwechslungsreiches und intensives Training mit „Challenges“ unterschiedlicher Anspruchsebenen forderte die Kids jede Woche aufs Neue.

Doch die Arbeit hat sich gelohnt! Nach mehr als 6 Monaten ging es nun endlich wieder in die Sporthalle und die Leistungen der jungen Akteure auf und neben dem Badmintonfeld waren bemerkenswert und lassen für die Zukunft hoffen. In 3 Wochen endet das Pilot-Projekt, welches mit Sicherheit eine Neuauflage erfährt und jungen, motivierten und interessierten Spielern des BVRP frühzeitig einen Einblick in den Trainingsstandort und die Rahmenbedingungen der EDS Kaiserslautern ermöglicht.

HHG Future Yoga 2

EDS Schüler und Bundeskader-Athlet Bruno Steffen-Sanchez (U15) leitet die Beweglichkeits-Einheit der „Future-Kids“