Gespräch mit Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e.V.

Karl Peter Bruch, der Präsident des Behinderten- und Rehabilitationssport-Ver­bandes Rheinland-Pfalz e.V. und ehemaliger Minister des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz sowie Olaf Röttig, der Geschäftsführer des Verbandes besuchten das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern.

Thema des intensiven Informations- und Meinungsaustausches waren Fördermöglichkeiten für behinderte Leistungssportler an der „Eliteschule des Sports“ und Möglichkeiten einer engen Zusammenarbeit. Gesprächspartner waren Schulleiter Dr. Ulrich Becker, Sportzweigleiter Jan Christmann sowie Internatsleiter und Radsportbundestrainer Josef Schüller. Schnell kam das Gespräch auf den sehbehinderten Judoka Matthias Krieger, der am HHG sportlich und schulisch gefördert wurde und hier auch 2004 das Abitur ablegte. Er nahm mehrfach erfolgreich an Welt- und Europameisterschaften teil und gewann bei den Paralympics 2012 in London die Bronzemedaille.

Auf dem Rundgang über das Schulgelände zeigten sich die Besucher sehr beeindruckt von den sportlichen und schulischen Möglichkeiten, den Planungen zum Bau einer Sporthalle am Leistungszentrum Kaiserslautern sowie den barrierefrei gestalteten Räumen in Schule, Sporthallen und Internaten. Der modern ausgestattete Athletikraum, die Regenerations- und Physiotherapiemöglichkeiten sowie das Großlaufband fanden hierbei ihr besonderes Interesse. Beide wollen sich engagiert dafür einsetzen, dass diese idealen Bedingungen auch von aussichtsreichen Behindertenleistungssportlern genutzt werden. (Be)

 

image1Gruppenfoto vor Internat I mit (v.l.n.r.) Olaf Röttig, Karl Peter Bruch, Josef Schüller, Jan Christmann und Dr. Ulrich Becker

 

image2Informationen über aktuelle Trainingsmethoden im Athletikraum