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Stadtsparkasse Kaiserslautern übergibt Weihnachtsspende

Die Stadtsparkasse Kaiserslautern hatte die Vertreter von mehr als 40 Kitas, Grund- und Realschulen, Integrierten Gesamtschulen, Förderschulen und Gymnasien sowie der Musikschule in die Kundenhalle am Stiftsplatz eingeladen. Im Rahmen der langjährigen guten Tradition überreichte die Stadtsparkasse Kaiserslautern den Bildungseinrichtungen eine willkommene Geldspende.

Karl-Heinz Dielmann, der Vorsitzende des Vorstandes der Stadtsparkasse wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Stadtsparkasse dieses Geld in den Bildungseinrichtungen in der Stadt Kaiserslautern sehr gut angelegt sehe. Trotz einer schwierigen Ertragslage von Banken und Sparkassen in der aktuellen Niedrigzinsphase habe der Vorstand alles getan, um diese Tradition aufrechterhalten zu können. Denn in jeder Einrichtung gebe es bestimmt Planungen und Wünsche zur Verbesserung der Betreuung, die mit dem aktuellen Etat nicht hätten erfüllt werden können. Herr Peter Krietemeyer, der Leiter des Referats Schulen, danke im Namen der Stadt Kaiserslautern der Stadtsparkasse für ihre Unterstützung der Bildungseinrichtungen in Kaiserslautern.

Schulleiter Dr. Ulrich Becker nahm die Spende gerne entgegen und dankte Herrn Dielmann und Frau Karin Decker (Leitung Öffentlichkeitsarbeit) im Namen des Heinrich-Heine-Gymnasiums für diese hilfreiche Spende.

Stadtsparkasse Kaiserslautern überreicht Auszeichnung an Alessa-Catriona Pröpster zur „Eliteschülerin des Sports 2019“

Es lohnt sich, junge Talente zu fördern. Bei den letzten Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang waren 78 Prozent der Medaillengewinner aktuelle oder ehemalige Eliteschüler/innen.
Erfolge, die bestätigen, dass die frühe Förderung zukünftiger Leistungsträger genauso wichtig ist, wie das Engagement für das Team Deutschland oder das Team Deutschland Paralympics. Deshalb unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe die Eliteschulen des Sports mit einer Fördersumme von 7.000 Euro an jedem der 43 Standorte in Deutschland.

Die Verbesserung des Umfeldes der Athleten, die sich bei Wahrung ihrer Bildungschancen optimal auf ihre sportlichen Höhepunkte vorbereiten und weiterentwickeln können, steht hinter unserer Förderung. Mit Stolz und Freude kann man feststellen, dass sich dieses Engagement unmittelbar auswirkt, wie an dem tollen Erfolg von Alessa-Catriona Pröpster bei den letzten Junioren Weltmeisterschaften erkennbar wurde.

Seit 1997 unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe Eliteschulen des Sports und ebnet damit jungen Talenten den Weg zu sportlichen Spitzenleistungen und einem qualifizierten Bildungsabschluss. Die Vereinbarkeit von Sport und Ausbildung bzw. Studium stehen im Fokus der Förderung.

Heidi Gödtel, Mitarbeiterin der Stadtsparkasse Kaiserslautern, überreichte der Schülerin Alessa-Catriona Pröpster eine Urkunde von der Sparkassen-Finanzgruppe und dem Deutschen Olympischen Sportbund sowie einen Geldpreis der Stadtsparkasse Kaiserslautern. In Anwesenheit von Dr. Ulrich Becker, Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums, Jan Christmann, Leiter des Sportzweigs, Frank Ziegler, Trainer und Nina Reermann, Laufbahnberaterin am Olympiastützpunkt, würdigte sie im Rahmen der Auszeichnung die großartigen Erfolge der jungen Athletin.

Kaiserslautern, 16. Dezember 2019

 

Stadtsparkasse Kaiserslautern überreicht Auszeichnung an Alessa Catriona Pröpster zur Eliteschülerin des Sports 2019Bildunterschrift von links nach rechts: Jan Christmann, Heidi Gödtel, Alessa-Catriona Pröpster, Nina Reermann, Dr. Ulrich Becker, Frank Ziegler

„Der Hölle entkommen – Vortrag und Gespräch mit der Holocaustüberlebenden Margot Wicki- Schwarzschild“ – Bericht

„Der Hölle entkommen“ – So lautete der Titel des Vortrages der Holocaustüberlebenden Margot Wicki-Schwarzschild am 7. November 2019 im Rahmen der aktuellen CampusKultur-Reihe an der TU Kaiserslautern, dem die Kurse 12h und 13h gemeinsam folgen durften.

Entkommen zu sein – Das können nicht viele von sich behaupten. Vor allem dann nicht, wenn es um das größte Kriegsverbrechen der Deutschen geht, die millionenfache grausame Ermordung von Angehörigen diskriminierter Minderheiten. So war dieser Vortrag mit angeschlossener Fragerunde etwas ganz Besonderes. Die 88-Jährige veranschaulichte mit eigenen und fremden Texten, vor allem aber mit persönlichen Fotografien und ausdrucksvollen Aquarellen von Mitlagerinsassen, ihre aufgrund der jüdisch-katholischen „Mischehe“ ihrer Eltern von Diskriminierung und Leid geprägte Kindheit.

Die gebürtige Kaiserslautererin wurde zusammen mit ihren Eltern und ihrer Schwester (1940) ins französische Internierungslager Gurs deportiert. Die gezeigten Aquarelle stammen von Häftlingen aus Gurs, welche die Bilder einer schweizerischen Krankenschwester anvertrauten. Von dort ging es ins nächste Barackenlager, ein Familienlager, in dem die Männer, darunter auch Wicki-Schwarzschilds Vater, in einem nahen Dorf gefährliche Arbeiten in Halbfreiheit verrichten konnten. Nach einiger Zeit durften Mutter und Kinder dem Vater nachziehen und sie erlebten im Dorf gemeinsam einige glückliche Monate, wurden jedoch bald wieder zurück ins Camp de Rivesaltes gebracht. Dort war eigentlich die ganze Familie für die Selektion in den Osten vorgesehen, doch konnte der leitende Commissaire mithilfe eines alten Kommunionfotos der Mutter als Beweis für ihre christliche Herkunft und der überzeugten Unterstützung einer Krankenschwester dazu überredet werden, Mutter und Töchter zu begnadigen, die dann bis zu ihrer Rückkehr nach Deutschland im Oktober 1946 in einem schweizerischen Kinderheim lebten. Obwohl die Schweizer ihnen dort ein schönes Leben ermöglichen wollten, saß die Trauer über die Trennung vom Vater tief, und so überrascht es umso mehr, wie wenig Bitterkeit Margot Wicki-Schwarzschild heute zur Schau stellte.

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland 1946 habe sie vor allem Mitleid für das deutsche Volk empfunden, Hass sei „keine Option“ gewesen, wie sie in der folgenden Fragerunde betont. Vielmehr habe sie Kraft in menschlicher Zuneigung und ihren Lebenssinn in der Arbeit mit Jugendlichen gefunden.

Auch die Tatsache, dass Wicki-Schwarzschild über all dem Leid, das ihr widerfahren ist, die schönen Momente nicht vergessen hat und sie immer noch mit Menschen teilt, sowie ihre zahlreichen Zeugnisse darüber, wie das Engagement Einzelner das Leben immer wieder erträglicher machte, geben Kraft, Hoffnung und Mut, Wicki-Schwarzschilds Forderungen an uns alle zu erfüllen: „Hinschauen statt wegschauen“, „erinnern statt vergessen“ und „handeln statt schweigen“.

Marie Burkhart, 12h

Bestes Ergebnis beim EBCL

Teilgenommen hatten in dieser Runde Loreen Ciufudean (11h) und Karim Kesseler (12h). Dabei gelang es Karim, mit 174 von möglichen 180 Punkten das beste EBCL-Ergebnis (European Business Competence Licence) der diesjährigen EBCL-Prüfungen im Rahmen der Projektwochen „Entrepreneurship für Schülerinnen und Schüler“ zu erzielen.

Am Donnerstag Abend erhielt Karim dafür bei einer Abschlussfeier am bic das entsprechende Zertifikat wie auch - gemeinsam mit zwei weiteren Schülerinnen - einen kleinen Preis für eines der drei besten Prüfungsergebnisse.

Wir gratulieren Karim und bedanken uns beim Business + Innovation Center Kaiserslautern (bic) für die tollen Möglichkeiten, die unseren Schülerinnen und Schülern dort immer wieder geboten werden!

Abschluss ebcl Karim Kesseler 2019

Frau Ursula Hammouda verabschiedet

Frau Ursula Hammouda verabschiedetAm 26.11.2019 verabschiedete der stellvertrete Schulleiter, Studiendirektor Lars Emmermann, Frau Ursula Hammouda nach 16 Jahren Tätigkeit am Heinrich-Heine-Gymnasium in den Ruhestand. Zuletzt war Frau Hammouda im Mädcheninternat im Reinigungsdienst eingesetzt.

Herr Emmermann dankte Frau Hammouda für ihre langjährige, treue Pflichterfüllung und überreichte ihr die Dankurkunde des Landes Rheinland-Pfalz.

Vorlesewettbewerb Französisch mit spannendem Finale

(So) Die in der Luft liegende Spannung war deutlich zu spüren, als sich am 18.11.19 die 18 zuvor von den jeweiligen Französischlehrern ermittelten Klassensiegerinnen und -sieger der Jahrgangsstufen 7 bis 9 zum entscheidenden Finale des schulinternen Französisch-Vorlese-Wettbewerbs des HHG in den Räumen unserer Bibliothek trafen.

Frau Blauth-Becker moderierte die Veranstaltung, der die Mädchen und Jungen bereits entgegenfieberten, galt es doch, neben einem vorbereiteten Lehrbuchtext und einen unbekannten Text vorzutragen. Dabei mussten Aussprache und Betonung, aber auch Flüssigkeit und Lebendigkeit des Vortrages beachtet werden. Eine besondere Herausforderung, die die Französischschülerinnen und -schüler hervorragend meisterten. Und so hatte die Jury – bestehend aus Frau Wasseq, unserer Französisch-Assistentin Frau Bestaoui, Herrn Hess und dem Fachkonferenzleiter Herrn Schott – einige Arbeit, bis die endgültigen Sieger feststanden.

So konnten Frau Blauth-Becker und Herr Schott schließlich Mina Strelen (7h) zum Sieg in ihrer Jahrgangsstufe gratulieren, in der achten Jahrgangsstufe gewann Anthony Bartu (8h) und bei den neunten Klassen teilten sich David Eckerlin (9s1) und Robin Schön (9s2) den ersten Platz. Die Sieger konnten sich über tolle Sachpreise freuen.

Herr Schott: „Dieser Wettbewerb gewinnt seinen Stellenwert dadurch, dass er einerseits die Freude an der fremden Sprache transportiert, und andererseits aufzeigt, wie wichtig lebende Fremdsprachen in einer zusammenwachsenden Welt sind.“

Bien joué! À la prochaine!

 

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Die Sieger (v.l.n.r.) David Eckerlin (9s1), Anthony Bartu (8h), Mina Strelen (7h) und Robin Schön (9s2) mit den Mitgliedern der Jury (v.l.n.r. Frau Wasseq, Herr Schott, Frau Bestaoui und Herr Hess)