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Pressemitteilung: HHG wird Ganztagesschule

Vielfalt im Angebot: Sechs neue Ganztagsschulen in Angebotsform starten zum Schuljahr 2019/2020 in Rheinland-Pfalz „Unsere Ganztagsschulen in Angebotsform leisten einen wertvollen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf – vor allem aber machen sie den Schülerinnen und Schülern hochwertige Bildungsangebote über den ganzen Tag verteilt. Rheinland-Pfalz ist Ganztagsland und jedes Jahr erweitern wir die Angebote bedarfsgerecht und für Eltern gebührenfrei. Ab dem kommenden Schuljahr wird es sechs weitere Ganztagsschulen in Angebotsform geben. Das sind gute Nachrichten für unsere Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern. Denn Rheinland-Pfalz steht – von der kostenfreien
Kita über die gebührenfreie Ganztagsschule bis hin zum Studium für die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig heute in Mainz.

Fünf Grundschulen und ein Gymnasium können als neue Ganztagsschulen zum Schuljahr 2019/2020 starten. Neben den Grundschulen in Koblenz-Rübenach, Etzbach, Schwegenheim, Ellerstadt und der Karl-Kreuter-Grundschule in Ludwigshafen wird auch das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern zur Ganztagsschule in Angebotsform.

„Die Schulen und die Schulträger haben jetzt die Bestätigung erhalten, dass sie ab dem nächsten Schuljahr Ganztagsschule in Angebotsform werden können. Bedingung dafür war, dass genügend Eltern ihre Kinder für den Ganztag anmelden. Das ist gegeben und das freut mich besonders für die Schülerinnen und Schüler, die ab dem kommenden Jahr davon profitieren können“, sagte die Bildungsministerin abschließend.

Das Besondere an den Ganztagsschulen in Angebotsform ist die rhythmisierte Vertei-lung von Unterricht, Lern- und Übungszeiten, Förderangeboten, Projektarbeit und frei-zeitpädagogischen Maßnahmen. Eltern melden ihre Kinder verpflichtend für das gan-ze Jahr zur Teilnahme an. Das Angebot findet grundsätzlich an vier Tagen pro Woche zwischen 8 und 16 Uhr statt. Das Land finanziert 100 Prozent des nötigen Personal-aufwands: Die Ganztagsschulen in Angebotsform erhalten nicht nur zusätzliche Lehrerstellen, sondern können mit einem eigenen Budget auch Personal von außer-schulischen Partnern, wie Sportvereinen oder Musikschulen engagieren, um pädago-gische Schwerpunkte zu setzen und spezielle Angebote zu machen.

Alle Informationen zur Ganztagsschule im Ganztagsland Rheinland-Pfalz finden Sie auch unter https://ganztagsschule.bildung-rp.de/

Verabschiedung von Frau Kirchner und Frau Bragula

rkb19 1(Be) Ende März wurden Frau Olga Kirchner und Frau Barbara Bragula als langjährige Mitarbeiterinnen der Schule im Kreise von Schul- und Wirtschaftsleitung sowie Internat und Personalrat in den Ruhestand verabschiedet.

Frau Kirchner kam 1998 zunächst als Krankheitsvertretung an unsere Schule, ab dem Jahr 2000 wurde sie unbefristet als Reinigungskraft im Internat III angestellt. Wegen ihrer Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft war sie bei Erzieherinnen und Schülerinnen sehr beliebt. Frau Kirchner freut sich als „Familienmensch“ auf ihren Ruhestand mit ihrem Mann, den Kindern, Enkeln und Urenkeln.

Frau Bragula kam 2012 nach vielen Jahren als Inhaberin einer Gaststätte und als Köchin ans HHG. Hier war sie als Küchenhilfe eingesetzt. Ihre Kolleginnen und Kollegen schätzten ihre kollegiale Art und ihren Humor. Den Essensgästen bleiben auch ihre Zeichnungen auf der Tafel im Eingangsbereich in der Mensa anlässlich von Geburtstagen, Jubiläen oder Feiertagen in Erinnerung. Für ihre Familie hat sie nun endlich mehr Zeit. Im Internat wird sie künftig im Auftrag des 1. FCK für eine sportgerechte und wohlschmeckende Wochenendverpflegung sorgen.

Studiendirektor Lars Emmermann dankte den beiden Kolleginnen für ihre langjährige treue Pflichterfüllung und überreichte neben der Urkunde des Präsidenten der ADD ein schönes Blumengebinde.

 

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Herr Emmermann überreicht Frau Kirchner die Urkunde des Präsidenten der ADD

 

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Ein Blumengebinde als Dank an Frau Bragula – überreicht von Herrn Emmermann

Elterninformation zur Ganztagsschule

An die
Eltern der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9

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Liebe Eltern,

liebe Erziehungsberechtigte,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Ganztagsschule in Angebotsform am Heinrich-Heine-Gymnasium zum  Schuljahr 2019/20 startet.

Die Eltern der angemeldeten Kinder werden wir zu gegebener Zeit über die genaueren Planungen und das Verfahren zur Wahl einzelner Angebote informieren. Den aktuellen Planungsstand entnehmen Sie bitte den unten angeführten Erläuterungen.

Für alle, deren Kinder nicht zur GTS angemeldet sind:

Anmeldungen zur Ganztagsschule sind weiterhin möglich. Das Anmeldeformular befindet sich im Bereich Downloads auf unserer Homepage (www.hhg-kl.de).

Für die intensiv trainierenden, im Internat wohnenden Sportschüler ändert sich die zeitliche Beanspruchung durch die GTS nur wenig, die Förderung wird aber deutlich verbessert[1].

Schule und sportliche Belastung können so besser miteinander vereinbart und Unterrichtsversäumnisse, z.B. wegen hoher Trainings- und Wettkampfbelastungen, besser kompensiert werden. Trainer, Lehrer, Verbände und Schulleitung empfehlen deshalb allen Schülerinnen und Schülern mit hohen Trainingsbelastungen die Anmeldung für das GTS-Angebot nachdrücklich.

Angemeldete Kinder werden aus folgenden Angeboten wählen können:

  • Lernzeit: Hausaufgabenbetreuung und Zeit zum Lernen in ruhiger Atmosphäre und mit Unterstützung von Lehrkräften
  • Eine Stunde pro Tag muss i.d.R. mit einer Lernzeit belegt werden
    (Ausnahme: Unterrichts-/Trainings-/Regenerationszeiten lassen dies nicht zu).
  • Förderunterricht: Förderung der Leistungen in den Hauptfächern in kleinen Lerngruppen
  • AG- und Freizeitangebote: Zusätzliche ein- und zweistündige Angebote aus verschiedenen Bereichen (Sport, Musik, Kunst, Bildung, ...). Zweistündige Angebote finden immer in der 9./10.Stunde statt. Über die genauen Angebote werden wir zu gegebener Zeit informieren.
  • Training/Regeneration (betrifft nur Schülerinnen und Schüler der Klassen s1 und s2):
    Trainingszeiten haben Vorrang vor allen anderen Angeboten.
  • offener Anfang:
    • Ankommen ab 7:25 Uhr[2] und lernen, lesen, malen usw. in einem Raum unter Aufsicht oder Aufenthalt auf dem Schulgelände.
    • Bei Anmeldung zum offenen Anfang muss die 10. Stunde nicht belegt werden (Ende der GTS ist in diesem Fall um 15.25 Uhr)[3].
    • Eine Anmeldung zu einem AG- und Freizeit-Angebot in 9. und 10. Stunde wird dennoch möglich sein.
    • Erfolgt keine Anmeldung zum offenen Anfang, endet die GTS um 16.15 Uhr.
  • Mittagspause (50 Minuten): Essen in der zertifizierten Mensa oder Aufenthalt auf dem Schulgelände bzw. im Schulgebäude.
  • Anmeldungen zur GTS sind verbindlich und gelten für ein ganzes Schuljahr. Abmeldungen für das folgende Schuljahr sind bis zum 01. März eines Jahres möglich.
  • Informationen zum weiteren Vorgehen und zur Wahl einzelner Angebote werden wir Ihnen zu gegebener Zeit zukommen lassen.

Bei Fragen können Sie sich gerne mit Herrn Wagner (0631-20104228) oder mit Herrn Christmann (0631-2010414) telefonisch in Verbindung setzen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Becker, OStD
Schulleiter

 

[1] Internatskinder sind ab 7.00 mit Frühstück im offenen Anfang und beenden den GTS-Tag um 15.00 Uhr

[2] Anmeldung bei der Aufsicht im Aufenthaltsraum

[3] bei Frühtraining ab 6.00 Uhr Ende der GTS um 14.00 Uhr

 

 

pdf Hier die Elterninfo als PDF

 

 

 

Karate: Zum sechsten Mal Europameister

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Zeitungsartikel aus der Rheinpfalz vom 03.04.2019
Mit freundlicher Genehmigung von Doris Theato und view - die agentur.

„Besuch beim alten Casanova“ – ein neues Buch von Gerd Forster

bl191Gleich zwei ehemalige Lehrer des Heinrich-Heine-Gymnasiums haben ein neues Buch herausgegeben. Autor Gerd Forster, viele Jahre Musik- und Deutschlehrer am Heinrich-Heine-Gymnasium, der heute auf der Pfeifermühle in Eulenbis im Kreis Kaiserslautern lebt, hat in dieser lesenswerten Veröffentlichung seine beiden Leidenschaften, die Musik und das Schreiben, in einer Erzählung miteinander verbunden. Ausgangspunkt und Anregung war ein Besuch des Autors im Schloss Dux (heute „Duchcov“) in Böhmen. Gestaltet wurde das Bändchen vom Speyerer Maler und Graphiker Jochen Frisch, der einige Jahre am HHG als Kunsterzieher tätig war.

Dieses Buch sei jedem empfohlen, der die beiden Autoren kennt und schätzt, sich für die erzählerische Gestaltung von Entstehung und Uraufführung von Mozarts „Don Giovanni“ interessiert oder lesen möchte, wie der in ganz Europa bekannte Verführer und Eroberer ungezählter Frauen als alimentierter Bibliothekar in der Provinz sein Leben beschließen muss. Ein Lesevergnügen!