Aktuelles

Radsport: Doppelsieg für Jule Märkl (11s)

Jule Märkl (11s, RSC Linden) zeigte eine starke Leistung bei dem Doppelrennwochenende des Deutschlandcups im Cyclocross in Düsseldorf und Lohne. Sie gewann bei beiden Rennen  in der Juniorinnenklasse und hat somit gute Chancen auf eine Nominierung für die Europameisterschaften und Weltmeisterschaften. 

Jule Märkl Cross

Radsport: 3 Goldmedaillen für ehemalige HHG Schülerinnen bei den Bahnradweltmeisterschaften

Bei den Weltmeisterschaften der Elite im Bahnradsport gelangen Emma Hinze und Pauline Grabosch die Titelverteidigung im Teamsprint. Sie fuhren  gemeinsam mit Lea Sophie Friedrich in allen drei Läufen Weltrekord.

Emma Hinze gewann zudem noch die Goldmedaille im Sprintturnier.. 

Emma Hinze

Die 20 jährige Alessa-Catriona Pröpster (RV Offenbach, Bahnteam RLP) wurde im 500m Zeitfahren und im Keirinwettbewerb bei ihrer WM-Premiere eingesetzt. Sie erreichte im 500m Zeitfahren den 8. Platz. 

 

 

Badminton: Bronze für Louisa Marburger und Ramona Zimmermann

Bronze für Louisa Marburger und Ramona Zimmermann bei German Ruhr Internationals – Mehrere Viertel- und Achtelfinalteilnahmen für NSP-Athlet*innen 

 

In diesem Jahr fanden zum zweiten Mal die YONEX German Ruhr Internationals in Mülheim/Ruhr statt. Die U17- und U19-Wettbewerbe wurden über vier Tage in der Zeit vom 14. bis 17. Oktober in der Westenergie Sporthalle ausgetragen und hatten vom Badminton-Weltverband (BWF) und Badminton Europe (BEC) den Sanction-Status erhalten, sodass diese zum BEC Junior Circuits gehören und entsprechende Weltranglistenpunkte vergeben wurden.

Louisa Marburger und Ramona Zimmermann (beide 13s) zogen in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld gemeinsam sensationell ins Halbfinale ein und belegten am Ende den Bronzerang. Besonders in Erinnerung wird der Viertelfinalsieg gegen die Bundeskaderathletinnen Hannah Berge und Anna Mejikovskiy bleiben, welches zugleich eines der letzten am Samstagabend ausgetragenen Spiele war und nach drei langen Sätzen an die HHG-Paarung fiel (26-28, 21-12, 21-14).

Marburger Zimmermann

Ramona Zimmermann und Louisa Marburger (Foto: Privat) 

Am darauffolgenden Tag konnten Marburger/Zimmermann lange gegen die Französinnen Gaudreau/Jacob mithalten, unterlagen aber am Ende aber mit 15-21, 16-21. Für die angehenden HHG-Abiturientinnen war es jedoch ein sehr versöhnlicher und erfolgreicher Abschluss, bildete das Turnier doch den Abschluss auf europäischer Bühne in der Altersklasse U19.

Im Dameneinzel erreichte Louisa noch das Achtelfinale und Ramona die 2. Runde. Beide traten zudem im Mixed mit ihren HHG-Partnern Moritz Miller und Finn Busch (beide 12s) an. Für Miller/Marburger gab es ebenfalls eine Achtelfinalteilnahme gegen die Schweizer Joliat/Brand, Busch/Zimmermann schieden in der Auftaktpartie gegen die Österreicher Bailoni/Rumpold aus.

Auftaktniederlagen gab es für Finn Busch und Moritz Miller in der Einzelkonkurrenz und als Duo im Doppel. Was hier im internationalen Vergleich noch etwas fehlt, ist die Konstanz im Spiel was das Ausbleiben von vermeidbaren Fehlern angeht.

Der ehemalige Stützpunktspieler David Eckerlin überzeugte in allen drei Disziplinen und zog jeweils im Einzel und Doppel der Altersklasse U19 ins Achtelfinale ein. Im Einzel bezwang er in einer aufsehenerregenden Partie den Franzosen Yohan Taing (10-21, 21-13, 21-12) sowie beinahe im Doppel mit Partner Simon Krax die ein Jahr älteren Bundeskaderathleten Schlevoigt/Stupplich (17-21, 21-18, 19-21). Im Mixed mit Amelie Lehmann waren Stupplich/Siebrecht in der 2. Runde ebenfalls noch leicht überlegen (19-21, 14-21).

Parallel gingen in der Altersklasse U17 Anna-Lena Zorn (10s1) und Simon Schenk (11s) für den Stützpunkt Kaiserslautern ins Rennen. Bruno-Steffen-Sanchez, der mittlerweile in Mülheim trainiert, musste leider verletzungsbedingt vor Turnierstart absagen, wodurch auch das Mixed Steffen-Sanchez/Zorn nicht zustande kam.

Anna-Lena zeigte sich besonders über ihre Leistung im Doppel mit Jolina Abel zufrieden, hielten die beiden doch gegen die Ungarinnen Hart/Szabo gut dagegen (14-21, 15-21). Zuvor unterlag Anna-Lena im Einzel der Niederländerin Meerte Loos.

Simon Schenk besiegte in seinem Auftaktmatch den Niederländer Steven Otto (21-23, 21-16, 21-17), anschließend verlor er gegen den an Nr. 6 gesetzten Franzosen Arthur Vaugeois in zwei Sätzen.

Im Doppel trat Schenk erstmalig mit Danial Iman Marzuan an, nachdem sein eigentlicher Doppelpartner Jannik Czerny im Vorfeld absagte. Marzuan/Schenk dominierten zunächst die Auftaktpartie gegen die Franzosen Minez/Thiery, gingen aber nach drei Sätzen schlussendlich als Verlierer vom Feld (18-21, 21-12, 21-12). Im Mixed setzte sich Simon dagegen mit Partnerin Esin Habiboglu zunächst gegen die Schweizer Rimmer/Schläpfer durch (23-21, 21-12), bevor die beiden der niederländischen Paarung Strooper/Wang unterlegen waren.

Etwa 100m von der Westenergie Sporthallte entfernt fand von Freitag bis Sonntag der U15-Wettbewerb im Deutschen Badminton-Zentrum statt. Ebenfalls unter dem Dach der German Ruhr Internationals war dieser Wettbewerb ein Wertungsturnier für die U15-Europameisterschaft. Vom NSP Kaiserslautern gingen hier Katharina Nilges (8s1), Leonie Wronna sowie Neuzugang Jonas Schmid (beide 9s1) an den Start.

Heraus sprangen dabei zwei Viertelfinalteilnahmen durch das Mixed Schmid/Nilges und das Doppel Wronna/Jimenez. Eigentlich wäre Leonie mit Katharina im Doppel angetreten, jedoch verletzte sich Katharina im letzten Gruppenspiel des Einzelwettbewerbs und musste das Turnier leider vorzeitig beenden.

Zuvor trat Katharina Nilges zum ersten Mal mit Jonas Schmid im Mixed an, was auf Anhieb gut funktionierte. So wurden nach langen Dreisatzpartien eine schweizerische und eine französische Paarung bezwungen, bevor die beiden chancenlos im Viertelfinale den späteren Turniersiegern Negi/Rawat aus Indien gegenüberstanden.

Mit dem Viertelfinaleinzug im Mädchendoppel erreichte Leonie Wronna ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Dabei musste sie sich zunächst auf ihre neu zugeteilte Partnerin Maria Luisa Jimenez aus Spanien einstellen. Im Achtelfinale siegten die beiden hierbei gegen die Niederländer Sonneville/Vermass, bevor sie im Viertelfinale einer deutsch-belgischen Paarung unterlagen.

Im Einzel überstand Leonie ihre Gruppe nach zwei deutlichen Siegen und warf im Hauptfeld die Schweizerin Laura Vegh aus dem Turnier (21-18, 21-13). Im Achtelfinale verhinderte die Ungarin Hedi Doroszmai dann das Weiterkommen.

Jonas Schmid gewann im Einzel ebenfalls seine Gruppe nach starker spielerischer Leistung und zog im Hauptfeld gegen den späteren Halbfinalisten Tristan Inhoven in drei Sätzen den Kürzeren (4-21, 21-16, 21-12). Im Doppel gelang mit Partner Ole Schroth noch der Einzug ins Achtelfinale, was ein insgesamt gutes Abschneiden für den HHG-Neuzugang bedeutete.

Rückblick Belgian Juniors U19

 

Rund zwei Wochen vor den Herbstferien machte sich eine kleine HHG-Delegation um die Spielerinnen Louisa Marburger und Ramona Zimmermann (beide 13s) zu den Belgian Juniors U19 in Herstal auf, welche in der Zeit vom 24.-26. September ausgetragen wurden.

Ebenfalls in Belgien am Start war David Eckerlin, der es im Doppel mit Simon Krax bis ins Halbfinale schaffte. Dort unterlagen die beiden in einem knappen Spiel den ein Jahr älteren Spielern Krehemeier/Stupplich (21-17, 20-22, 12-21). David präsentierte sich auch in sehr guter Form im Einzel und Mixed, wo er jeweils das Achtelfinale erreichte.

Im Herreneinzel lieferte Eckerlin ein packendes Spiel gegen den an Nr. 3 gesetzten Inder Ayan Rashid (19-21, 21-23). Im Mixed traf David mit Partnerin Amelie Lehmann ausgerechnet auf seinen gleichen Kontrahenten aus dem Einzel. Eckerlin/Lehmann unterlagen Rashid/Mir mit 17-21, 15-21.

Louisa Marburger zeigte in ihrem ersten Einzelmatch einen starken Auftritt und schlug die an Nr. 7 gesetzte Belgierin Lotte Geerts in zwei Sätzen (21-13, 21-13). Im Achtelfinale war die spätere Zweitplatzierte Antonia Schaller zu stark für die HHG-Spielerin (6-21, 11-21).

Ramona Zimmermann bestritt ihre Auftaktpartie gegen die deutsche Bundeskaderathletin Cara Siebrecht und unterlag in zwei Sätzen (15-21, 13-21). Ein großes Handicap für Ramona war sicherlich die krankheitsbedingte Trainingspause in den Wochen vor dem Turnier.

Dies merkte man ebenfalls im Doppel, wo Ramona und Louisa gemeinsam antraten. Bei der Niederlage gegen die Niederländerinnen Odijk/Van Wijk verließen der NSP-Athletin im dritten Satz etwas die Kräfte (16-21, 21-19, 8-21). Anschließend zogen die Niederländerinnen bis ins Halbfinale ein.

Stimmen zum Turnier:

Ramona Zimmermann: „Das Doppel war in Ordnung, außer vielleicht der dritte Satz, wo wir hätten noch etwas mehr rausholen können. Mein Einzel war dagegen nicht so gut, weil ich viele Bälle ins Aus gespielt habe. Ich führe dies vor allem auf die Vorbereitung zurück, weil ich zwei Wochen krank war und nicht trainieren konnte.“

 

Louisa Marburger: „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und nehme aus den Spielen viele neue Erkenntnisse mit.“

 

David Eckerlin: „Es war mein erstes U19-Turnier, wo ich wieder Einzel gespielt habe und gut performt habe. Ich habe ein sehr gutes Spiel gemacht und leider unglücklich verloren. Im Mixed war es etwas schade, haben aber dennoch ein gutes Spiel gemacht. Im Doppel war es sehr stark, dass wir so weit gekommen sind. Hier hat es am Ende des zweiten Satzes im Halbfinale leider etwas an der Konzentration gefehlt, denn wir hatten bereits Matchball. Ich bin aber zufrieden mit meiner Leistung. Ein dritter Platz bei meinem ersten U19-Turnier kann sich sehen lassen.“

Badminton: Erste Hilfe Schulung für NSP - Athletinnen

Erste Hilfe

NSP-Athleten erhalten Schulung in Erster Hilfe

 

Über insgesamt 7,5 Stunden inkl. 45 Minuten Pause ging die Schulung in Erster Hilfe am vergangenen Montag, den 11.10.2021. In der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums fanden sich 11 Teilnehmer des Badmintonzweiges ein, darunter auch Trainer.

Erörtert wurde das gesamte Spektrum zur Ersten Hilfe. Ob stabile Seitenlage, Herzdruckmassage, die Einweisung in den Defibrillator oder das Anlegen von Verbänden, sämtliche Themen fanden großen Anklang bei den Teilnehmern.

Dazu beigetragen hat Kursleiterin Lara, die neben den wichtigen Informationen immer wieder die Gruppe selbst Hand anlegen ließ und zum kooperativen Arbeiten und Präsentieren ermunterte.

So gestaltete sich die Veranstaltung sehr kurzweilig und interessant, da ebenfalls genug Zeit zum Diskutieren und Vertiefen von Sachverhalten übrig blieb. Bezüge zum Sport wurden hierbei stets hergestellt.

Als Gesamtfazit bleibt festzuhalten, dass sich die Kursteilnehmer nun deutlich sicherer im Handlungsfeld Erste Hilfe fühlen und für etwaige Zwischenfälle besser gewappnet sind.

Nach einem informativen Tag bekamen zum Ende alle Teilnehmer ihre Bescheinigung in Erster Hilfe überreicht.

Radsport: Holzsplitter bremsen Feuereifer

Alessa WM

Holzsplitter bremsen Feuereifer

Radsport: Zwischen zwei internationalen Großereignissen schreibt Alessa-Catriona Pröpster Prüfungsarbeiten. Na und? Die Bahnradsprinterin absolviert ihr straffes Programm mit großem Ehrgeiz und steckt dabei auch einen Sturz und seine Folgen mit einem Lächeln weg.

KIENBAUM. Alessa ist ganz schön tough. Also robust, zäh, unverwüstlich oder wie immer man das übersetzen will. Man muss sich das mal vorstellen: Kommenden Mittwoch fährt sie bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Roubaix den Teamsprint der Frauen, schreibt dann am Donnerstag und am Freitag zwei Arbeiten im gerade begonnenen zweiten Ausbildungsjahr bei der Bundespolizei, fährt sonntags das WM-Keirinrennen und schreibt montags und dienstags die nächsten beiden Arbeiten. Und auch das steht für die toughe junge Frau: Vergangenen Sonntag stürzte sie im Keirin-Halbfinale in Grenchen schwer, „abgelegt“ nennt sie das, zog sich schmerzhafte Hautabschürfungen zu. Im Oberschenkel und im Rücken steckten ein paar Holzsplitter, einer musste mit einem kleinen Schnitt geholt werden, was eine halbe Stunde dauerte – dann war sie „wieder holzfrei“ und wollte weiterfahren. Eine Ärztin legte aber ihr Veto ein, was gut war. „Eigentlich stecke ich so etwas ganz gut weg. Aber ich realisiere erst jetzt so langsam, warum und wie ich stürzte. Ich hab’ mir das Video vielleicht 20 Mal angeschaut. Nun ist halt das Sitzen und das Lernen unangenehm, aber was soll’s“, gesteht sie. Gestern ging sie in den Kraftraum, heute sitzt sie das erste Mal seit dem Sturz wieder auf dem Rad, am Samstag fliegt die deutsche Mannschaft nach Frankreich. Volles Programm also für Alessa-Catriona Pröpster, die nahe der Burg Hohenzollern bei Tübingen aufwuchs, ihr Abitur im vorigen Jahr am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern machte, unter Frank Ziegler im Bahnteam Rheinland-Pfalz als Juniorin Welt- und Europameisterin erfolgreich war und nun beim RV Offenbach landete. Aber genau so wollte und will sie es: erst die U23-EM im August in Apeldoorn mit drei Bronzemedaillen, dann die Starts bei den Europameisterschaften in Grenchen und den Weltmeisterschaften in Roubaix – ihre Premiere bei den Großen, also in der Eliteklasse. Dort sind nach dem schweren Unfall von Kristina Vogel und dem Rücktritt von Miriam Welte deren Nachfolgerinnen Lea Sophie Friedrich (21), Pauline Grabosch (23) und Emma Hinze (24) längst angekommen. Das Trio holte bei den letzten Weltmeisterschaften im Februar 2020 in Berlin den Teamsprint-Titel. Weil Emma Hinze nach den Spielen in Tokio etwas länger pausierte, durfte Alessa-Catriona Pröpster vor einer Woche in Grenchen einspringen. Mit Friedrich und Grabosch gewann sie EM-Silber, was sie und die anderen nicht wirklich erwartet hatten. Gerade weil Pröpster im Halbfinale sehr stark fuhr, erreichten sie mit dem Sieg über Russland das Finale, in dem sie gegen die Niederlande verloren. „Das Halbfinale war quasi unser Finale. Wir haben das alles sehr gut gemacht, aber es kostete mich auf Position drei schon sehr viel Kraft“, gesteht sie. In Roubaix wird sie voraussichtlich nur in der Qualifikation eingesetzt, was für sie eine nachvollziehbare Lösung ist. „Lea, Pauline und Emma sind schon sehr stark. Wenn ich eine von den dreien durch meinen Einsatz in der Qualifikation schonen kann, ist das ja in Ordnung“, sagt sie. Die EM in Grenchen wertet sie für sich als großen Erfolg – trotz des Sturzes im Keirinrennen. Im 500-Meter-Zeitfahren bekam sie ihren dritten Einsatz, landete auf Platz sieben, der durch ihre Zeit sehr aufgewertet wird: In 34,28 Sekunden fuhr Alessa Pröpster persönliche Bestzeit. „Ich war da überrascht. Ich hatte keinen Druck gespürt, wollte unter die besten Acht kommen, das ist mir gelungen. Insofern muss ich mit den Europameisterschaften total happy sein.“ Das erste große Saisonziel also hat die Radsprinterin aus Jungingen zu ihrer Zufriedenheit gemeistert, auch wenn sie müde und verletzt nach Kienbaum zurückkam, wo sie wegen ihrer Ausbildung derzeit lebt. Sie beißt sich voller Energie durch Schule, Beruf und Sport. Viele Fehltage darf sie nicht haben, sonst müsste sie das Ausbildungsjahr wiederholen. Aber sie liegt ja voll im Plan, Sonntag in einer Woche endet für sie eine lange Saison. – mit dem WM-Keirinrennen in Roubaix. Es ist ihre mit Abstand liebste Disziplin. Diese Lust und Liebe haben auch die Holzsplitter von Grenchen nicht schmälern können.

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Radsport: Erste Medaille im Elitebereich für Alessa-Catriona Pröpster

Zwei ehemalige HHG-Schülerinnen haben bei den Europameisterschaften in Grenchen in der Schweiz die Silbermedaille gewonnen. Lea Sophie Friedrich, Pauline Grabosch und Alessa-Catriona Pröpster mussten sich nur den Niederländerinnen geschlagen geben, die im Finale erneut Weltrekord fuhren.

Shanne Braspennincx, Kyra Lamberink und Hatty van der Wouw gewannen den Finallauf in 46,551 Sekunden gegen Deutschland, das in 47,299 Sekunden rund sieben Zehntelsekunden langsamer war. «Ich freue mich mega über die Silbermedaille und hätte nicht gedacht, dass wir so weit kommen», gab Friedrich nach der Siegerehrung zu. Stolz auf die Medaille war auch Pröpster: «Das Finale deutlich schwerer als die erste Runde, ich war die einzige, die immer auf drei gefahren ist. Ich freue mich total, dass ich bei meiner ersten Elite-EM Zweite geworden bin und könnte einfach nur losheulen.» Das Rennen um Platz drei entschied Russland (46,795) gegen Großbritannien (47,702) für sich.

Im Zeitfahren gewann Pauline Grabosch die Silbermedaille, Alessa -Catriona Pröpster fuhr auf Rang 7. 

EM Teamsprint Alessa copy