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Informationsveranstaltung zum Leichtathletikangebot im Schuljahr 2020/2021 am Mittwoch, den 29.1.2020

Informationsveranstaltung zum Leichtathletikangebot im Schuljahr 2020/2021 am Mittwoch, den 29.1.2020

Wir planen in Zusammenarbeit mit der Leichtathletik Abteilung des 1. FC Kaiserslautern das Angebot der Fördersportarten für das Schuljahr 2020/2021 zu erweitern.  Zur Präsentation des neuen Angebots laden wir alle interessierten Schülerinnen und Schüler  und  deren Eltern zu einer Informationsveranstaltung ein.

Diese findet am Mittwoch, den 29.1.2019 um 18 Uhr im Raum 0.4 des Heinrich-Heine Gymnasium (Navigationsanschrift: Im Dunkeltälchen 65, 67663 Kaiserslautern) statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für weitere Informationen stehen Ihnen Frau Weil unter 0631 2010415 oder Herr Christmann unter 0631 2010414 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Badminton: HHG-Spieler gewinnen in allen drei Wettkampfklassen beim Vorentscheid „Jugend trainiert für Olympia“

Wie in den vergangenen Jahren startete der Badmintonzweig des Heinrich-Heine-Gymnasiums mit insgesamt drei Mannschaften am Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, der in diesem Jahr in Alzey mit den Regionalentscheiden am 15. Januar begann. Souverän siegten die Schülerinnen und Schüler der Eliteschule des Sports in allen drei Wettkampfklassen ohne Spielverlust und qualifizierten sich damit im Jubiläumsjahr des Wettbewerbs (50 Jahre) für die Landesentscheide.

Mit dem Europa Gymnasium Wörth und der Realschule+ Edenkoben meldeten sich in diesem Jahr gleich zwei neue Teams aus dem Schulaufsichtsbezirk Neustadt/Weinstraße an. In der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2003 – 2006) starteten vier Mannschaften, in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2005 – 2008) drei Mannschaften und in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2007 und jünger) vier Mannschaften.

In der WK II sicherte sich hinter dem Heinrich-Heine-Gymnasium das Gymnasium am Römerkastell Alzey den zweiten Rang, gefolgt vom Europa

Gymnasium Wörth und dem BurgGymnasium Kaiserslautern. Das BurgGymnasium stellte ebenfalls drei Mannschaften und bezwang in der WK III die Realschule+ Edenkoben, was zu Silber führte.

Die spannendsten Spielbegegnungen ereigneten sich in der WK IV. Hier konnte das Gymnasium am Römerkastell Alzey mit einem Satz Vorsprung gegenüber dem Hans-Purrmann Gymnasium Speyer den zweiten Platz belegen. Auf dem vierten Rang landete das BurgGymnasium.

Nächster Austragungsort für die Landesentscheide in der WK II und III ist am 02. März Trier im Rahmen einer Großveranstaltung mit mehreren Sportarten. Die Sieger der beiden Wettkampfklassen treten die Reise zum Bundesfinale nach Berlin an, welches vom 03. – 07. Mai stattfindet. In der WK IV endet der Wettbewerb mit dem Landesfinale am 28. April in Kaiserslautern.

 

Ins antike und mittelalterliche Trier!

Am Mittwoch den 15.01.20 begaben sich drei Oberstufenkurse mit ihren Geschichtslehrerinnen und –lehrer auf Exkursion.

Nach einer zweistündigen Zugfahrt endlich angekommen, begann auch gleich die Tour durch die Trierer Innenstadt entlang der verschiedenen Sehenswürdigkeiten aus Antike und Mittealter.

Ausgehend von der Porta Nigra, dem wohl bekanntesten historischen Wahrzeichen Triers, wurden auch das Dreikönigenhaus, die Judengasse, der Kornmarkt, der Dom, die Liebfrauenkirche, die Konstantinbasilika, das Kurfürstliche Palais und die Ruinen der Kaiserthermen besucht.

Die verschiedenen Stationen wurden im Rahmen von Referaten der Schülerinnen und Schüler aus den beiden Grundkursen und dem beteiligten Leistungskurs anschaulich und informativ vorgestellt. Dabei trotzten die Referentinnen und Referenten dem stürmischen Wetter und kämpften mutig gegen zerzaustes Haar, das die Sicht versperrte, und den starken Wind, der an den Handouts zerrte und die Stimme verwehte.

Bereits auf der abendlichen Rückfahrt äußerten sich die Schülerinnen und Schüler positiv über die zwar anstrengende, aber auch sehr lehrreiche und spaßige Schulveranstaltung, die auf gelungene Weise den klassischen Schulalltag durchbrochen habe. Besonders der Leistungskurs überlegte bereits, wohin man denn im nächsten Halbjahr wohl überall fahren könnte und welche historischen Stätten es in der Nähe des Heinrich-Heine-Gymnasiums gebe.(Ld, Rg, Ri)

Radsport: Jule Märkl (9s1) ist Pfalzsportlerin der Woche

Pfalzsportlerin der Woche

Judo: Neuer Judotrainer sorgt für frischen Wind

Aydin Bericht

Pressebericht der Rheinpflaz

Judo. Neuer HHG Judotrainer sorgt für frischen Wind.

Mit einem orthodoxen Kampfstil will Judotrainer Aydin Kempirbaev die Judotruppe am Heinrich-Heine-Sportgymnasium in Kaiserslautern aufmischen. Der ehemalige Bundesligakämpfer vertritt die schwangere Trainerin Simone Schuster zunächst für ein Jahr.

Seit kurzem weht im Dojo am Heinrich-Heine-Gymnasium HHG, an der Sporteliteschule in Kaiserslautern, ein frischer Wind. Aydin Kempirbaev, der neue Trainer, ist gekommen, um die Judokas durch mehr Beweglichkeit weiter zu fördern. 

Der in Kasachstan geborene und dort zum Sportlehrer ausgebildete 45 jährige kommt ursprünglich aus der Kampfsportart Sambo. „Das hat mein Bruder angefangen, ich bin mit ins Training und hatte viel Spaß“, blickt der Sportler, der seinen Trainerschein am Bundesleistungszentrum in Köln absolviert hat auf die Anfänge seiner sportlichen Karriere zurück und die kann sich wahrlich sehen lassen. 

Zwar war Kempirbaev, der seit vielen Jahren den deutschen Pass besitzt, in seiner alten Heimat parallel auch auf der Judomatte unterwegs, so richtig durchgestartet ist er aber zunächst mit Sambo. Diese Kampfsportart umfasst das traditionelle Judo genauso wie die Techniken des Jiu Jitsu und die Kunst des Ringens. „Andere Klamotten und ein paar unterschiedliche Regeln“, fasst Kempirbaev für sich die Unterschiede zusammen. 

Er selbst war Juniorenweltmeister im Sambo hat mehrere Vizeweltmeistertitel nachgelegt, bevor er 1996 mit seiner Frau nach Deutschland in die Eifel kam und anfing das Deutsche Judo aufzumischen. „Sambo Wettkämpfe gab es hier ja nicht so“, nennt er den Grund für den sportlich leichten Umstieg. Für ihn lag Judo nahe und scheinbar kann er einfach nur gewinnen. Einmal Spitze immer Spitze. Kurz vor der Jahrtausendwende mischte er bereits als Bundesligakämpfer erst für  Wiesbaden, dann für Speyer mit. Eine Judo-WM-Medaille hat sich zudem zu den Sambo-Medaillen gesellt. Allerdings erst in der Ü30. 2009 trat er bei der WM an und landete auf dem Bronzeplatz. „Anfangs hatte ich ja noch keinen deutschen Pass, durfte nicht auf Deutschen Meisterschaften und für Deutschland kämpfen“, erklärt er den relativ „späten“ WM Auftritt. 

Mit Frau und seinen beiden Kindern lebt er schon lange in Wittlich, war bislang hauptamtlicher Trainer beim Judoclub Vulkaneifel. Zwei seiner Schützlinge folgten dem „Ruf“ an die Sportschule nach Kaiserslautern und die Lunte war gelegt. „Wir haben Aydin schon länger immer wieder als Trainer auf Turnieren getroffen und waren von seiner Art begeistert“, schildert Uli Scherbaum, langjähriger Lehrertrainer am HHG, wie es zu der Verbindung von Kempirbaev und dem HHG kam. Die bisherige Judotrainerin Simone Schuster fällt für längere Zeit aus, sie erwartet Nachwuchs und da hat Uli Scherbaum nicht lange gebraucht, um den Mann aus der Vulkaneifel nach Kaiserslautern zu holen. Zumindest ein Stückweit. Kempirbaev wohnt derzeit im Internat und pendelt zur Familie nach Wittlich. 

„Er hat eine tolle freundliche, bestimmte und strukturierte Art das Training zu leiten“, freut sich Scherbaum über den schon nach wenigen Tagen sichtbaren neuen Motivationsschub in den Reihen der Judoschüler. 

Was aber meint der neue Trainer nun mit dem „orthodoxen Kampfstil“, den er im HHG-Dojo einbringen will? „Ganz viel Gymnastik, viele turnerischen Elemente und auch Techniken der Ringer“, zählt der Trainer auf, was er ins Judo einbringen will. Bislang klappe es super, alle seien begeistert und voll dabei. thea

Gespräch mit Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e.V.

Karl Peter Bruch, der Präsident des Behinderten- und Rehabilitationssport-Ver­bandes Rheinland-Pfalz e.V. und ehemaliger Minister des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz sowie Olaf Röttig, der Geschäftsführer des Verbandes besuchten das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern.

Thema des intensiven Informations- und Meinungsaustausches waren Fördermöglichkeiten für behinderte Leistungssportler an der „Eliteschule des Sports“ und Möglichkeiten einer engen Zusammenarbeit. Gesprächspartner waren Schulleiter Dr. Ulrich Becker, Sportzweigleiter Jan Christmann sowie Internatsleiter und Radsportbundestrainer Josef Schüller. Schnell kam das Gespräch auf den sehbehinderten Judoka Matthias Krieger, der am HHG sportlich und schulisch gefördert wurde und hier auch 2004 das Abitur ablegte. Er nahm mehrfach erfolgreich an Welt- und Europameisterschaften teil und gewann bei den Paralympics 2012 in London die Bronzemedaille.

Auf dem Rundgang über das Schulgelände zeigten sich die Besucher sehr beeindruckt von den sportlichen und schulischen Möglichkeiten, den Planungen zum Bau einer Sporthalle am Leistungszentrum Kaiserslautern sowie den barrierefrei gestalteten Räumen in Schule, Sporthallen und Internaten. Der modern ausgestattete Athletikraum, die Regenerations- und Physiotherapiemöglichkeiten sowie das Großlaufband fanden hierbei ihr besonderes Interesse. Beide wollen sich engagiert dafür einsetzen, dass diese idealen Bedingungen auch von aussichtsreichen Behindertenleistungssportlern genutzt werden. (Be)

 

image1Gruppenfoto vor Internat I mit (v.l.n.r.) Olaf Röttig, Karl Peter Bruch, Josef Schüller, Jan Christmann und Dr. Ulrich Becker

 

image2Informationen über aktuelle Trainingsmethoden im Athletikraum