Am Mittwoch, den 26. November 2025, nahmen die Lernenden der 13h an dem Onlineangebot „I’m a Scientist, Get me out of here!“ teil, bei dem sich Schüler:innen mit Forschenden zur aktuellen Forschung sowie zum Arbeitsalltag und Werdegang in der Wissenschaft austauschen können. Dadurch kann niedrigschwellig Einblick in den Berufsalltag von Forschenden ermöglicht, können Forschungsthemen greifbar gemacht, Interesse an wissenschaftlichen Themen geweckt und einen offenen, lockeren Zugang zu der Welt der Wissenschaft erreicht werden.
Das Projekt wurde in Großbritannien entwickelt und findet dort seit 2010 jährlich mit großem Erfolg statt. Wissenschaft im Dialog wird seit 2020 auch für deutschsprachige Schulen im In- und Ausland umgesetzt.
Dieses Jahr steht die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem SFB Andere Ästhetik der Universität Tübingen unter dem Thema „Kunst im digitalen Zeitalter“ und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Diese Themenrunde gibt die Gelegenheit, Einblicke in die Geisteswissenschaften zu gewinnen und über die Zukunft von Kunst, Kultur und Wissenschaft zu diskutieren.
Im Chat mit Wissenschaftler:innen verschiedenster Profession diskutierten die Lernenden darüber, welchen Einfluss neue Technologien auf Kunst und Kultur haben und welche Rolle KI spielt. Sie informierten sich aber auch über Stipendienmöglichkeiten und den jeweiligen Berufs- und Forschungsalltag der teilnehmenden Wissenschaftler:innen: Oliver Ruf, Professor für Medienästhetik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Max Ackermann, Modulverantwortlicher Professor für Verbale Kommunikation/ Multimediale Sprachgestaltung/ Language in Media and Design an der Technischen Hochschule Nürnberg, Lisa Weinberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Universität Tübingen, Leonie Jungen, Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und Doktorandin an der University of Glasgow, Juliane Koglin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Grundschulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Kassel, und Friedhelm Bruns, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Musik Detmold und Musikvermittler sowie Theaterpädagoge.

(J. Wierzbicki)