Staatliches Heinrich-Heine-Gymnasium, Kaiserslautern 
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Saisonbilanz der Leichtathleten

Saison durchweg erfolgreich

Zu Beginn der neuen Vorbereitungsperiode für die Hallensaison 05/06 können die Athleten des HHG auf eine durchweg erfolgreiche Saison zurückblicken und dies als zusätzliche Kraft nutzen.

Schon zu Beginn der Saison (wir berichteten) zeigten sich die Athleten in Bestform und konnten zahlreiche Titel auf Landesebene gewinnen.

Dies setzte sich auch bei den zweiten Landesmeisterschaften in Saulheim fort.

Bei der W15 konnte Tamara Larkins abermals ihr Talent zeigen und gewann in 12,60sec. souverän die 100m. Im Weitsprung  hatte sie etwas mit den Nerven zu kämpfen und fand erst spät in den Wettkampf, konnte aber mit guten 5,24m den 2. Platz noch für sich entscheiden. Nicole Kassler startete ebenfalls über die 100m und zeigte, nach verletzungsbedingtem Trainingsrückstand, wieder ihre aufsteigende Form. Sie konnte in guten 13,19sec den 8.Platz belegen. Bei den dann folgenden 300m machte sie mit ihrem Kampfgeist die fehlenden Trainingsläufe fast wett und erlief sich einen hervorragenden 3. Platz.

Bei der weiblichen Jugend A mussten sich Keshia Marshall und Laura Steiner über die 200m einem schnellen Feld stellen und verpassten leider das Finale. Keshia setzte im Weitsprung ihr Talent zum rechten Zeitpunkt ein und belegte mit 5,44m den 4.Platz. Bleibt zu hoffen, dass sie gesund und mit neuer Motivation in die kommende Trainingsphase einsteigen wird.

 

Auch bei den Jungs zahlte sich das konsequente Training aus.

Constantin Pustlauck (M15) lief über die 80m Hürden ein perfektes Rennen und zeigte damit seine gute Form in Blick auf die Süddeutschen Meisterschaften. Trotz kurzer Rhythmusschwierigkeiten über die für ihn noch neue 300m-Hürden-Strecke, belegte er auch hier einen Platz auf dem Podest (2.Platz).

Christopher Lang (B-Jugend) hatte im Weitsprung nicht nur starke Konkurrenz, sondern auch stark wechselnde Winde und den Druck der noch nicht erfüllten Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Mit einer sehr guten Serie (4 Sprünge über 6,60m) verfehlte er leider wieder um nur 3cm die angepeilte Norm von 6,75m. Thorsten Lucke gewann mit für ihn schon sicheren 2m nach einem spannenden Wettkampf den Hochsprung.

Für Thorsten Brückner galt es die Leistung der Vorwoche bei dem Männer-Rennen zu bestätigen und sich den Titel zu holen. Dicht gefolgt von einem Konkurrenten lief er ein taktisch cleveres Rennen und damit auch den Sieg in 4:01,10 für sich nach Hause.

Patrik Lokaj (MJA) und Christopher Lang (MJB) ließen es sich nicht nehmen Ende Juni nach Brey (Kreis Mayen-Koblenz) zu fahren, um dort bei einem Springermeeting die noch fehlende Norm zu erfüllen. Die Reise hat sich gelohnt und zum Glück auch bei beiden: nachdem Christopher beim 2. Sprung die Quali noch um 1 Zentimeter verfehlte, behielt er seine Nerven im Griff und überbot sie im letzen Sprung um 1 Zentimeter- mit 6,76m war das Ziel der Reise erfüllt.

Patrik zeigte bei diesem Wettkampf endlich sein Potential und überbot seine Bestleistung gleich 3 mal. Mit 7,05m schaffte er, die kurzfristig außer Reichweite geratene Norm.

Für einen Teil der Athleten waren Ende Juni die Meisterschaften zu Ende und sie konnten im Training wieder etwas Kraft schöpfen, während für 8 Athleten das Unternehmen Deutsche bzw. Süddeutsche Meisterschaften startete.

Für die meisten Athleten war dies die erste Teilnahme an einer Meisterschaft auf hoher Ebene, so dass das Ziel war, die bisher erbrachte Leistung zu bestätigen.

Christopher Lang und Thorsten Brückner reisten bereits Anfang Juli nach Wattenscheid um im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Aktiven mit ihrer Vereinsstaffel an den Langstaffel-Meisterschaften der Jugend teilzunehmen.

Die 4x400m Staffel mit Christopher konnte zwar ihre Leistung bestätigen, musste sich aber dem sehr gut besetzten Feld geschlagen geben.

Für Thorsten war die 3 x 1000m Staffel eine gute und schlechte Sache zu gleich. Nach fantastischem Rennen erreichte er mit seiner Mannschaft das Finale, konnte aber selbst aufgrund eines Faserrisses in der Wade, den er sich im Vorlauf zugezogen hatte, nicht mehr am Endlauf teilnehmen. Leider bedeutete dies für ihn auch der Verzicht auf die 1500m bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.

Bei verregneten Deutschen Jugendmeisterschaften und stark wechselnden Winden (von windstill bis zu 5m Gegen- bzw. Rückenwind) konnte Christopher leider nicht sein Leistungsvermögen abrufen. Die fehlende Konzentration durch seinen Staffeleinsatz während des laufenden Weitsprungwettkampf brachte seinen Anlauf so durcheinander, dass er nach dem Vorkampf  ausschied.

Patrik Lokaj ließ sich von der Stimmung und dem Wind tragen und sprang nach einem ersten ungültigen Versuch im zweiten Sprung mit 7,16m eine neue persönliche Bestleistung.  Im letzten Versuch bestätigte er diese nochmals mit einem Sprung von 6,99m und konnte mehr als zufrieden mit einem 7. Platz nach Hause fahren.

Anfang der Sommerferien fanden in Rottweil die Süddeutschen Meisterschaften der Schüler und A-Jugend statt.

Tamara Larkins konnte ihre Position in der Meldeliste (Platz 1 im Weitsprung und Platz 2 im 100m-Lauf) leider nicht bestätigen, da sie aufgrund einer Verletzung in der Halswirbelsäule nicht starten durfte.

Constantin Pustlauck zeigte sich auch gegen die starke Konkurrenz angriffsbereit und belegte nach neuer Bestleistung (10,97sec.) im Zwischenlauf über die 80m Hürden in einem engen Finale einen hervorragenden 5. Platz. Wenige Stunden später trat er auch zum 300m- Hürden-Finale an und kam dieses mal gut durch und belegte mit 41,03sec (Bestleistung) den 3. Platz.

Thorsten Lucke konnte seine Leistung aus den vergangenen Jahren nicht zeigen und belegte mit 1,95m nur den 6.Platz.

Für die B-Jugendlichen hieß es auch in den Ferien trainieren, da die Süddt. Meisterschaften in Wetzlar erst am 13./14. August stattfanden.

Justin Hartung-Edwards verpasste in seinem zweiten Wettkampfjahr über die 100m (11,54sec.) und 200m (23,33sec) der männlichen Jugend B nur knapp den Zwischenlauf. Für ihn waren diese Meisterschaften, wie auch für Dominik Larkins, wichtig für das weitere Vorankommen und Messen mit der deutschen Konkurrenz. Dominik erreicht bei nur 2 gültigen Versuchen den Endkampf im Weitsprung und konnte mit 6,31m seine Leistung bestätigen und den 8.Platz erreichen. Mit einer Bestleistung von 6,45m ist er zurzeit der beste B-Jugend-Weitspringer der Pfalz.

Die gute Stimmung und den hohen Ergeiz hilft dieser Truppe sich immer wieder zu motivieren und trotz nicht optimaler Trainingsstätten, diese Leistungen aus sich heraus zu holen. Bleibt zu hoffen, dass die noch jungen Athleten mit diesem Engagement und Ehrgeiz bei ihrem Sport bleiben.

Text: Holger Lehmacher

 


 

 

 

                                                          

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letzte Aktualisierung 11/03/2009