Staatliches Heinrich-Heine-Gymnasium, Kaiserslautern 
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Jugend trainiert für Olympia

HHG holt in Berlin drei Medaillen

SCHULSPORT: Bundesfinale gestern beendet - Gold im Badminton - Zweimal Silber im Tennis

Eine Goldmedaille im Badminton und zwei Silbermedaillen im Tennis haben die Sportler des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern im Gepäck, wenn sie heute aus Berlin vom Herbstfinale "Jugend trainiert für Olympia" zurückkehren, das am gestrigen Mittwoch zu Ende ging.In vier von sieben Sportarten des Herbstfinales hatten Jungen und Mädchen des HHG mindestens in einer Altersgruppe den rheinland-pfälzischen Landessieg errungen, der zur Teilnahme in Berlin berechtigt. Doch so viele Medaillen wie im Vorjahr konnten sie nicht erringen.

Die einzige Goldmedaille holte die Badminton-Mannschaft der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1991-94) mit Alina Hammes, Julia Schwing, Nicole Fauß, Anna Rheinfrank sowie den Jungs Richard Domke, Florian Degiuli, Jan Huyhsen und Julian Schloß. Die Vorrunde hatte die Mannschaft als Gruppensieger abgeschlossen. Im Viertelfinale konnte sie sich mit 6:1 gegen die Vertreter aus Baden-Württemberg durchsetzen, und auch im Halbfinale gelang mit einem 5:2 gegen die thüringische Mannschaft ein überzeugender Sieg. Mit einem 4:3-Erfolg gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen konnten die Lauterer dann letztlich den schon im Vorjahr errungenen Titel verteidigen. "Wir hatten uns gute Chancen ausgerechnet", kommentierte Edgar Hammes, der mit seiner Frau Ute die HHG-Teams trainiert.Schwerer als die Jüngeren hatten es Sonja Kick, Linda Reuther, Anna Schwing sowie Julian Degiuli, Philip Merz, Jonas Geigenberger und Kevin Joss in der WK II (1989-92). Sie hatten die Vorrunde ebenfalls als Gruppensieger abgeschlossen und im Viertelfinale die Saarländer mit 6:1 geschlagen. Im Halbfinale unterlagen sie dann jedoch 2:5 gegen das Berliner und im Spiel um Platz drei knapp mit 3:4 gegen das Hamburger Team. Edgar Hammes zog dennoch eine positive Bilanz, obwohl die älteren Spieler den dritten Platz vom Vorjahr nicht verteidigen konnten. "Wir wollten unter die letzten Vier, das ist uns mit beiden Mannschaften gelungen", meinte er.

Zufrieden über das Abschneiden ihrer Tennis-Nachwuchsspieler zeigten sich auch die Trainer Michael Brug und Heiner Austgen: Kristin Buth, Katja Fahrnbach, Lisa Ehrensberger und Annalena Theiss holten in der WK III ebenso Silber wie Roman Werling, Daniel Erbacher, Sebastian Stoll, Robin Marchione, Anton Domaschenko und Sascha Brechtel. Die Mädchen hatten sich zunächst mit jeweils 6:0 gegen Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg durchgesetzt, bevor sie im Endspiel auf Berlin trafen, wo sie mit 1:5 unterlagen. Bei den Jungs, die Mecklenburg-Vorpommern mit 6:0 und Schleswig-Holstein mit 5:1 geschlagen hatten und im Finale auf Niedersachsen trafen, entschied nach einem 3:3 das bessere Spiele-Verhältnis die Partie zugunsten der Nordlichter.

Ansprechende Fußballer

Eine ordentliche Leistung zeigten die Fußballer (WK III). In der Gruppenphase hatten die Jungs Schleswig-Holstein 4:0 und Berlin 2:0 geschlagen, waren aber Sachsen 0:1 unterlegen. Als Gruppenzweiter trafen Marc Weber, Julian Raquet, Nils Rattke, Willi Orban, Dennie Schmidt, Joshua Smith, Nino Lacaguina, Jan Philipp Richter, Nils Colovic, Maximilian Lutz, Jean Zimmer, Marius Leis, Markus Musolf, Christian Vollmer und Dominique Hocke im Viertelfinale auf Niedersachsen und unterlagen 0:1. Im Platzierungsspiel gegen Magdeburg folgte für die körperlich unterlegenen, aber spielerisch guten HHGler ein 2:3. Im Kampf um Platz sieben gab es ein 3:2 gegen Mecklenburg-Vorpommern und zufriedene Gesichter bei den Trainern Herbert Schwarz und Dirk Walter, die eine Platzierung unter den ersten Acht angepeilt hatten. Auf einen dritten Platz wie im Vorjahr hatte kaum jemand zu hoffen gewagt.

Geschwächte Leichtathletinnen

Als beste rheinland-pfälzische Schulmannschaft waren die HHG-Leichtathletinnen der WK II in die Hauptstadt gefahren. Allerdings zum Leidwesen von Trainer Matthias Schlicht unter anderem ohne zwei der stärksten Sportlerinnen, so dass nur acht statt der erlaubten zwölf Mädchen in den sieben Disziplinen antraten. Am Ende reichte es für Nicole Kassler, Samira Welte, Corinne Gabriel, Sarah Schmitt, Elena Lichtenberger, Kathrin Lebeck, Laura Maurer und Laura Stutzkeitz zum 13. Rang.

AUS: "DIE RHEINPFALZ" vom 21.September 2006


 






 


 


 


 



 


 



 


 



 


 


 


 

 

 

                                                          

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letzte Aktualisierung 11/03/2009