Staatliches Heinrich-Heine-Gymnasium, Kaiserslautern 
- Gymnasium mit Sportklassen und Internat -
Eliteschule des Sports
-Schule für Hochbegabtenförderung/ Internationale Schule -

 

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Schule für Hochbegabtenförderung /
Internationale Schule

Zu Beginn des Schuljahres 2003/2004 wird am Heinrich-Heine-Gymnasium eine Schule für Hochbegabtenförderung  / Internationale Schule eingerichtet. Dies hat das Bildungsministerin Doris Ahnen in einer Presseerklärung am 28.06.2002 mitgeteilt. Damit werden ab dem kommenden Schuljahr erstmals bis zu 25 hochbegabte und an einer internationalen Ausrichtung interessierte Schülerinnen und Schüler in der 5. Jahrgangsstufe am Heinrich-Heine-Gymnasium aufgenommen.

Die Arbeitsgruppe zur inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung hat am 11. September 2002 unter Leitung von Frau Ministerin Doris Ahnen erstmals getagt. Grundlage der Konzeptentwicklung sind die vom Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz erarbeiteten Eckpunkte für die Einrichtung der Schule für Hochbegabtenförderung /Internationalen Schule in Rheinland-Pfalz. Gegenüber der Öffentlichkeit verdeutlichte sie, dass die Einrichtung dieser Schule ein wichtiges Ziel der Schulpolitik der Landesregierung sei.

Für Information und Anmeldung der künftigen Schülerinnen und Schüler wird ein gestuftes Verfahren durchgeführt.

º       Im November wird für Eltern, Schulen und weitere Interessierte  eine spezielle Informationsschrift  erscheinen, die Einzelheiten zum schulischen Programm, zu den Zielgruppen und zum Aufnahmeverfahren enthalten wird. Diese Information wird an die Grundschulen in der näheren Umgebung versandt und wird auch hier auf der Homepage des Heinrich-Heine-Gymnasiums www.hhg-kl.de zu finden sein.

º       Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule informieren über das Konzept in individuellen Beratungsgesprächen oder auf Anforderung auch in Lehrerkonferenzen oder auf Elternabenden. Ansprechpartner ist der Schulleiter, Herr OStD Dr. Ulrich Becker.

º       An einem speziellen Infotag am Samstag, 7. Dezember 2002, werden ab 11.00 Uhr alle Interessenten über diesen neuen schulischen Schwerpunkt eingehend informiert und beraten und haben die Möglichkeit Schule und Internat kennenzulernen. Im Anschluss an diesen Infotag können die Eltern ihre Kinder für das Aufnahmeverfahren in die 5. Klasse der neuen Schule für Hochbegabtenförderung / Internationale Schule anmelden.

º      Am Samstag, 18. Januar 2003, findet dann in der Schule ein spezieller Auswahltag statt, bei dem über die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in die neue Schule für Hochbegabtenförderung /Internationale Schule entschieden wird. Die Teilnahme der Kinder und Eltern erfolgt auf spezielle Einladung. Das Aufnahmeverfahren wird bis Mitte Februar 2003 abgeschlossen sein.


 

 

Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz:

 

Eckpunkte für die Einrichtung der

Schule für Hochbegabtenförderung /Internationalen Schule

in Rheinland-Pfalz

 Die Koalitionsvereinbarung sieht die Schaffung eines Systems zur Hochbegabtenförderung / lnternationalen Schulen an den drei Hochschulstandorten Mainz, Kaiserslautern und Trier vor.

 1.      In einem ersten Schritt ist vorgesehen, die Einrichtung der ersten Hochbegabtenschule / lnternationalen Schule am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern vorzunehmen. Konkret ist geplant, mit der Klassenstufe 5 mit einer begrenzten Kapazität in das Projekt einzusteigen. Bei Bedarf wird die Kapazität schrittweise ausgeweitet. Die dort gesammelten Erfahrungen sollen für eine zeitlich versetzte Umsetzung an den Standorten Mainz und Trier genutzt werden.

2.      Die Schule für Hochbegabtenförderung / Internationale Schule entsteht neben dem sportlichen Schwerpunkt und erhält eine weitgehende organisatorische und inhaltliche Eigenständigkeit. Speziell hierfür wird die Stelle eines Studiendirektors zur Verfügung gestellt. Er erhält eine entsprechende personelle Unterstützung.

3.      Mit dem Projekt soll möglichst bereits zum Schuljahr 200312004 begonnen werden.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium bietet sich deshalb an, weil.

º       Erfahrungen im Umgang mit besonders - hier sportlich - begabten Kindern und Jugendlichen gegeben sind und die individuelle Förderung damit zum Konzept der Schule gehört,

º       dort bereits ein Internatsangebot besteht,

º       durch die räumliche Nähe zur Universität beste äußere Voraussetzungen für eine Kooperation zwischen Schule und Hochschule bestehen.

4.      Die "Schule für Hochbegabtenförderung / Internationale Schule" am Heinrich-Heine-Gymnasium soll ein nach Fächern, Fähigkeiten, Voraussetzungen und Neigungen differenziertes schulisches Angebot für hochbegabte Schülerinnen und Schüler sowie für eine internationale Schülerschaft vorweisen. Dieses schulische Angebot soll folgende Strukturelemente enthalten:

·         Das vorgesehene Angebot wird nach dem BEGYS-Modell (Begabtenförderung mit Schulzeitverkürzung) gestaltet.

·         Neben dem Abitur wird ein zweiter (internationaler) Schulabschluss erreicht (IB, Abi-Bac). Darüber hinaus sind weitere Zertifizierungen möglich.

·         Es wird ein Sprachangebot nach dem Prinzip bilingualer Züge vorgesehen.

·         Für die Schule für Hochbegabtenförderung / Internationale Schule gilt das Ganztagsschulprinzip.

·         Für die Hochbegabtenförderung sind darüber hinaus Enrichment-Maßnahmen sowie eine enge Zusammenarbeit mit den am Standort vorhandenen Hochschulen geplant. Das inhaltliche Profil der Hochbegabtenschule / lnternationalen Schule kann sich an den Schwerpunktsetzungen der Hochschulen, bei diesem ersten Schritt also z-B. der Universität Kaiserslautern und der Fachhochschule Kaiserslautern anlehnen.

·         Die Zusammenarbeit zwischen der Schule für Hochbegabtenförderung / Internationale Schule und den Hochschulen am Standort wird institutionalisiert. Den Schülerinnen und Schülern speziell der Sekundarstufe ll (in Einzelfällen auch der Sekundarstufe I) soll die Möglichkeit eröffnet werden, im Rahmen von Kooperationsverträgen Lehrveranstaltungen an den Hochschulen zu besuchen. Umgekehrt sollen Hochschullehrer teilweise auch an den Schulen unterrichten können. Schülerinnen und Schüler sollen Leistungsnachweise erwerben können, die im Rahmen eines späteren Studiums anerkannt werden. Auch die Studienleistungen müssen Eingang in die Leistungsfeststellung der Schule finden können.

·         Zusammen mit der schulischen Organisation ist die Einrichtung eines Beratungs- und Kompetenzzentrums für Hochbegabtenförderung am Schulstandort vorgesehen. Neben qualifiziertem Lehrpersonal im Bereich Hochbegabung soll das Fachpersonal in der schulpsychologischen Beratungsstelle für die Beratung von Hochbegabten und deren Eltern weiterqualifiziert werden.

·         Zusatzangebote sind für die internationalen Schülerinnen und Schüler insbesondere in Form von muttersprachlichen Unterrichtsangeboten sowie Deutsch als Fremdsprache vorgesehen.

5.      Die aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler werden durch ein geeignetes Auswahlverfahren bestimmt. Dabei wird für besonders begabte Schülerinnen und Schüler ein Aufnahmeverfahren entwickelt. Ausländische Schülerinnen und Schüler oder solche mit besonderen sprachlichen Fähigkeiten z. B. durch einen längeren Auslandsaufenthalt werden nach Feststellung einer gymnasialen Eignung und spezieller Sprachkenntnisse aufgenommen. Ein Quereinstieg in höhere Klassen ist je nach Fähigkeiten der sich bewerbenden Schülerinnen und Schüler und vorhandener Kapazität möglich. Auch so genannte "Minderleister" ("Underachiever") sollen aufgenommen und integriert werden

6.      Die neuen Lehrerstellen werden schulbezogen ausgeschrieben. Über die Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern muss im Rahmen eines speziellen Auswahlverfahrens entschieden werden. Lehrerinnen und Lehrer müssen im Hinblick auf die Hochbegabtenförderung durch entsprechende Fortbildungsmaßnahmen weiter qualifiziert werden.

7.      Für die hochbegabten Kinder und Jugendlichen ist eine individuelle Förderung und Gestaltung von Lernprozessen besonders wichtig. Dabei kann es vielfältige Unterrichtsformen sowie schulische und außerschulische Angebote geben:

-          Authentisches, ganzheitliches und eigenständiges Lernen besonders durch Arbeit an Projekten.

-          Individuelle Förderprogramme z. B. nach dem so genannten "Drehtürmodell" mit speziell abgestimmter inhaltlicher und organisatorischer Gestaltung von Unterrichts- und Projektphasen und Dokumentation durch Lerntagebücher.

-          Förderung des vernetzten Denkens durch fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen.

-          Zügiger, werden Förderprogramme zur Förderung der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern (z.B. zur Förderung naturwissenschaftlich-technischer Begabungen bei Mädchen und zur Förderung des Zugangs von Mädchen zu Informations- und Kommunikationstechnologien).

-          Angebote von Universitäten und Fachhochschulen sollen z.B. Vorträge im Unterricht oder Veranstaltungen in der Universität, universitäre Praktika und Kurse, Modellierungswochen (Bearbeitung realer Problemstellungen mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Methoden), Ferienakademien, Fernstudienangebote (virtueller Campus) und die Möglichkeit des Studiums parallel zum Unterricht beinhalten.

-          Weiterhin sollen gestraffter, inhaltlich und organisatorisch verstärkt offener Unterricht.

-          Fachunterricht in einer oder mehreren Fremdsprachen sowie ein ausgeweitetes Angebot im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

-          Lernen durch Präsentation des Gelernten und eine erhöhte Medienkompetenz.

-          Arbeitsgemeinschaften in Bereichen wie z.B. Kultur, Sprachen, Naturwissenschaften, Sport oder auch im Hinblick auf soziales Engagement, die über das übliche schulische Angebot hinausweisen.

-          Angebote interessengeleiteter und jahrgangsstufenunabhängiger sowie fachübergreifender Unterrichtsformen und Arbeitsgemeinschaften und die punktuelle und längerfristige Leitung von Arbeitsgemeinschaften durch Schülerinnen und Schüler, die über Spezialkenntnisse verfügen.

-          Besonders beachtet Angebote durch Firmen und Institute (auch im Ausland) z.B. im Hinblick auf Ausstattung (Labor, Schulungsräume, Software), Unterricht durch Mitarbeiter von Firmen in Schulen oder die Einbindung von Schülerinnen und Schülern in Firmenprojekte genutzt werden. Gefördert werden Partnerschaften mit privaten und öffentlichen Institutionen und Vereinen im Hinblick auf die Durchführung von Wettbewerben und von Veranstaltungen zu philosophischen, politischen, künstlerischen und weltanschaulichen Themen.

8.      Das Projekt soll wissenschaftlich begleitet werden und von einer Projektgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Heinrich-Heine-Gymnasiums, des Ministeriums, der Schulaufsicht, der Fortbildungsinstitute und weiteren Lehrerinnen und Lehrern gesteuert. Die Projektgruppe nimmt zum Schuljahresbeginn 2002/2003 ihre Arbeit auf.

Pressemeldung des MBFJ vom 11.09.2002
(Quelle: http://www.mbfj.rlp.de)


Ahnen: Startschuss für konkrete Umsetzung Hochbegabtenschule/Internationale Schule

Auf der Basis des im Sommer vorgelegten Eckpunktepapiers zur Einrichtung der ersten Hochbegabtenschule/Internationalen Schule am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) in Kaiserslautern hat heute unter Leitung von Bildungsministerin Doris Ahnen die neu eingesetzte Planungsgruppe ihre Arbeit aufgenommen.

Aufgabe dieser Planungsgruppe ist die konkrete Umsetzung der Rahmenvorgaben in die schulische Praxis. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus Ministerium, Schulaufsicht und pädagogischen Serviceeinrichtungen gehören der Planungsgruppe die Schulleitung des Heinrich-Heine-Gymnasiums sowie ausgewählte Lehrkräfte und Vertreter der Universität Kaiserslautern an. Sie umfasst im Kern 12 Mitglieder, kann aber bei Bedarf erweitert werden.

Ich bin heute gerne zu dieser wichtigen konstituierenden Sitzung gekommen, um deutlich zu machen, dass mir die Hochbegabtenförderung und die Gründung der ersten Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz ein besonderes Anliegen ist. Es ist gut und wichtig, dass wir nach vielen Gesprächen mit Expertinnen und Experten jetzt mit Engagement an die konkrete standortbezogene Planung und Umsetzung gehen, begrüßte Bildungsministerin Doris Ahnen die anwesenden Mitglieder nach einem Rundgang über das Gelände des Heinrich-Heine-Gymnasiums und einem Gespräch mit der Schulleitung sowie dem örtlichen Personalrat. Ziel der Arbeit der Planungsgruppe sei, ein nach Fächern, Fähigkeiten, Voraussetzungen und Neigungen differenziertes schulisches Angebot für hoch begabte Schülerinnen und Schüler sowie für eine internationale Schülerschaft vorzubereiten. Der gesammelte Sachverstand aus Schulverwaltung, Schulpsychologischem Dienst, Lehrerfort- und -weiterbildung sowie schulischer und universitärer Praxis sei in dieser Planungsgruppe repräsentiert. Ich freue mich ganz besonders darüber, dass der Präsident der Universität Kaiserslautern, Prof. Dr. Schmidt, sein besonderes Interesse an dieser Schule durch seine Anwesenheit bei dieser Sitzung dokumentiert. Ich bin deshalb sehr zuversichtlich, dass die Kooperation zwischen Schule und Universität durch dieses bislang einzigartige Projekt neue richtungsweisende Impulse erhält, sagte die Ministerin. Dringendste Aufgabe der Planungsgruppe sei die Erstellung eines Projektplanes, einer Information für interessierte Eltern und Schülerschaft sowie die detaillierte Entwicklung eines geeigneten Aufnahmeverfahrens für die zu erwartenden Schülerinnen und Schüler. Ich bin sicher, dass Schulleitung und Kollegium des Heinrich-Heine-Gymnasiums mit der Unterstützung der Planungsgruppe diese schwierige aber auch interessante Aufgabe erfolgreich meistern werden. Sie werden dabei intensiv von allen Verantwortlichen unterstützt, so Bildungsministerin Doris Ahnen.

 

 

  Ahnen: Hochbegabtenschule/Internationale Schule wird in Kaiserslautern starten

Nach einem intensiven Diskussionsprozess mit Expertinnen und Experten aus Einrichtungen zur Hochbegabtenförderung und aus Internationalen Schulen legte Bildungsministerin Doris Ahnen jetzt die Eckpunkte zur Schaffung eines Systems zur Hochbegabtenförderung ver-bunden mit Internationalen Schulen in Rheinland-Pfalz vor. Nach der Koalitionsvereinbarung von SPD und FDP für die laufende Legislaturperiode soll das neue System an den drei Hochschulstandorten Kaiserslautern, Mainz und Trier entstehen. In einem ersten Schritt sei vorgesehen, so die Bildungsministerin, mit der Einrichtung der ersten Hochbegabtenschu-le/Internationalen Schule am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern zu beginnen, das dank seiner speziellen Voraussetzungen dafür besonders geeignet sei. Für Mainz und Trier sollten auf der Grundlage der vorgelegten Eckpunkte und der konzeptionellen Arbeiten für Kaiserslautern zeitversetzt entsprechende standortbezogene Konzepte erarbeitet werden.

Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesteckt, denn für die Kombination der Schwerpunkte Hochbegabtenförderung und Internationalität gibt es bundesweit keine Vorbilder, unterstrich Doris Ahnen. Das nun vorliegende Rahmenkonzept biete aber eine solide Basis für die De-tailplanungen  zunächst in Kaiserslautern. Das Heinrich-Heine-Gymnasium habe durch die unmittelbare räumliche Nähe zur Universität Kaiserslautern, durch das bereits vorhandene Internatsangebot und auf Grund der Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen, die spezielle Begabungen  im diesem Fall im Bereich Sport  aufwiesen, eine hervorragende Ausgangs-situation. Möglichst schon zum Schuljahr 2003/2004 solle das neue Angebot in Kaiserslau-tern mit der Klassenstufe 5 starten.

Zu den Kernpunkten der ersten Hochbegabtenschule/Internationalen Schule, die  neben dem sportlichen Schwerpunkt am Heinrich-Heine-Gymnasium  als organisatorisch und in-haltlich weitgehend eigenständige Einheit unter Leitung eines Studiendirektors  eingerichtet werde, gehöre neben dem Ganztagsschulprinzip und einem Internatsangebot die Verknüp-fung und Intensivierung bereits vorhandener Schulelemente unter einem Dach sowie die Einführung neuer Aspekte der Hochbegabtenförderung, sagte die Bildungsministerin. So sollten in dem vorgesehenen Angebot neben dem Modell der Begabtenförderung mit Schul-zeitverkürzung an Gymnasien (BEGYS) spezielle zusätzliche Maßnahmen zur Hochbegab-tenförderung (ein so genanntes Enrichment) eingeführt werden. Neben dem Abitur werde als Abschluss ein zweiter internationaler Schulabschluss wie zum Beispiel das International Baccalaureate (IB) ermöglicht. Individuelle Förderprogramme mit speziell abgestimmter in-haltlicher und organisatorischer Gestaltung von Unterrichts- und Projektphasen sowie die Begleitung durch ein Beratungs- und Kompetenzzentrum für Hochbegabtenförderung und ein gezieltes schulpsychologisches Angebot sollten sicherstellen, dass die Interessen und Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler auch wirklich optimal gefördert würden. Zur An-reicherung des schulischen Angebots sei eine enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen (in Kaiserslautern, also mit der dortigen Universität und der Fachhochschule) geplant. Dabei solle Schülerinnen und Schülern speziell der Sekundarstufe II  in Einzelfällen aber auch der Sekundarstufe I  im Rahmen von Kooperationsverträgen die Chance eröffnet werden, Lehr-veranstaltungen der Hochschulen zu besuchen und dort auch Leistungsnachweise zu erwer-ben, die in einem Studium anerkannt werden könnten. Umgekehrt müssen die Leistungen aus den Hochschulveranstaltungen auch Eingang in die Leistungsfeststellungen der Schule finden können, betonte Doris Ahnen. Das Sprachangebot folge dem Prinzip bilingualer Zü-ge. Für die internationalen Schülerinnen und Schüler solle es Zusatzangebote in Form von muttersprachlichem Unterricht sowie von Deutsch als Fremdsprache geben. Für die in der Hochbegabtenschule/ Internationalen Schule aufzunehmenden internationalen und beson-ders begabten Schülerinnen und Schüler würden jeweils geeignete Auswahlverfahren entwi-ckelt.

Die schulische Umsetzung der neuen Hochbegabtenförderung in Kaiserslautern werde nun im Detail von einer Projektgruppe ausgearbeitet, kündigte Doris Ahnen an und ergänzte: Ich bin mir sicher, dass es uns gemeinsam gelingen wird, ein über die Landesgrenzen hinaus beachtetes bildungspolitisches Projekt auf den Weg zu bringen. Die neue Möglichkeit zur Hochbegabtenförderung mit dem gleichzeitigen Angebot einer Internationalen Schule sei eine weitere Bereicherung des Schulangebots im Land und werde zudem immer wieder ge-äußerten Bedürfnissen der Wirtschaft gerecht.

Pressemeldung des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend vom 28.06.2002

Pressemeldung des MBFJ vom 01.07.2002
(Quelle: http://www.mbfj.rlp.de)


 

 

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letzte Aktualisierung 11/03/2009