Addita / Zielgruppen
- Addita
Durch die Addita (Enrichment-Angebote) ab Klasse 5 soll die Ausbildung der Gesamtpersönlichkeit der Schülerinnen und Schüler unterstützt werden. Sie erhalten zusätzliche Angebote, die den Fachunterricht weiter vertiefen, aber auch neue Themengebiete berücksichtigen und Lernfelder anbieten, die Spitzenförderung ermöglichen. Die Angebote der Addita erstrecken sich auf Fach- und Themenbereiche wie Xpert-Europäischer Computerpass, Astronomie, Naturwissenschaften, Politik, Musik und darstellendes Spiel, kreatives Schreiben, Latinum, romanische Sprachen, Französische Konversation, Schach, Technik etc.
Verpflichtende Bestandteile im Additum sind außerdem Methodentraining („Lernen lernen“), Personale Kompetenz (soziales Lernen) und Präsentationsmethoden. Ebenso verpflichtend ist in der Klasse 10 ein Sozialpraktikum, wo die Schülerinnen und Schüler über mehrere Monate hinweg an einem Nachmittag pro Woche ihre Zeit einer sozialen Einrichtung zur Verfügung stellen.
Förderunterricht in den Hauptfächern bietet die Schule denjenigen Schülerinnen und Schülern an, die kurzfristige Unterstützungsmaßnahmen in einzelnen Fächern benötigen.
Im Interesse einer breiten Allgemeinbildung und Vertiefung des persönlichen Begabungsprofils wählen sich die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 in ein Wahlpflichtfach ein. Zur Auswahl stehen der Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und eine außereuropäische Sprache mit einem anderen Schriftsystem, z. B. Japanisch.
Die Kooperation mit der Technischen Universität bietet in der gymnasialen Oberstufe eine weitere Möglichkeit der persönlichen Schwerpunktsetzung: Die Schülerinnen und Schüler können Lehrveranstaltungen an den Hochschulen besuchen. Die dabei erworbenen Qualifikationen und Leistungsnachweise sollen in der Leistungsfeststellung der Schule berücksichtigt und im Rahmen eines späteren Studiums anerkannt werden.
Grundlage für den Unterricht sind die Lehrpläne für das Gymnasium in Rheinland-Pfalz. Die Stundentafel orientiert sich am nicht-altsprachlichen Gymnasium sowie an den Vorgaben für die MSS.
Für die „Internationale Schule“ werden folgende Maßnahmen angestrebt:
- Englisch- und deutschsprachiges Ganztagsschulangebot für Schülerinnen und Schüler mit internationalem Hintergrund
- Fließende Beherrschung der englischen und deutschen Sprache durch regulären Unterricht sowie durch zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen
- Zielgruppen
Die „Schule für Hochbegabtenförderung“ wendet sich an Schülerinnen und Schüler,
- die besonders begabt und motiviert sind, denen das bisherige Lernangebot häufig nicht ausgereicht hat und die sich deshalb unterfordert und gelangweilt fühlen,
- bei denen durch Gutachten das Vorliegen einer außergewöhnlich hohen Intelligenz diagnostiziert wurde, obwohl ihre schulischen Leistungen dies nicht unbedingt bestätigen (underachiever),
- bei denen bisher problematische schulische Erfahrungen eine befriedigende individuelle Entwicklung gefährdet haben.
Die „Internationale Schule“ steht Schülerinnen und Schülern mit internationalem Hintergrund offen,
- sich mit ihren Eltern vorübergehend in Deutschland aufhalten,
- in anderen Ländern ihre schulische Ausbildung weiterführen und abschließen möchten,
- über besondere Sprachkenntnisse verfügen, z.B. durch einen längeren Auslandsaufenthalt.
Voraussetzungen für alle Schülerinnen und Schüler sind die Fähigkeit, gymnasialen Anforderungen gerecht zu werden, und die Bereitschaft, soziale Integrationsfähigkeit und Teamfähigkeit in einer Lerngemeinschaft zu entwickeln.
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