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HHG setzte Siegesserie beim Bundesfinale in Berlin fort
Mit einem Bundessieg und einer Bronzemedaille kehrten die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern vom Bundesfinale im Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" aus Berlin zurück. In der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1992-95) waren die Mitglieder des Kaiserslauterers Sportgymnasiums eine Klasse für sich. Jede Begegnung gewannen sie mit 6:1 oder 7:0. In der Vierergruppe konnten die Teams aus Sachsen, Niedersachsen und Berlin ebenso wenig dagegen setzen wie im Viertelfinale die Bayern vom Rudolf-Diesel-Gymnasium Augsburg. Das Gymnasium Wolfen-Stadt aus Sachsen-Anhalt warfen die Schüler der Eliteschule des Sports im Halbfinale aus dem Wettbewerb. Auch das Finale gegen das Sportgymnasium Jena verlief sehr einseitig, als Alina Hammes und Katharina Krassa das Doppel und ihre Einzel gewannen, genauso wie Frank Hagemeister, der im Doppel mit Jan Huyhsen agierte. Die Mannschaft ergänzten Malika Jung, Nicole Fauß und Till Felsner, die ihrerseits fast alle ihre Spiele im Verlauf des Turniers gewinnen konnten. Die Goldmedaille, umgehängt vom Finanzminister Peer Steinbrück bei der großen Abendveranstaltung, war der verdiente Lohn für diese Titelverteidigung.
Die anstrengenden Spiele machen müde: Sonja, Alina und Julia gönnen sich ein Päuschen
Auch die WK II-Mannschaft wurde vor 3700 Zuschauern am Abend auf dem Siegerpodest geehrt. Linda Reuther nahm für das Team die Bronzemedaille bzw. einen Pokal entgegen. Anna und Julia Schwing, Sonja Kick, Jonas Geigenberger, Philip Merz, Richard Domke und Kevin Joss bildeten die Erfolgsformation. Großes Pech oder schwache Nerven verhinderten im Halbfinale gegen die Gesamtschule Alter Teichweg Hamburg einen noch größeren Erfolg und zehrten am Nervenkostüm von Katja Friedrich und Edgar Hammes als mitgereiste Betreuer. Nach einer 3:1 Führung gingen in drei parallel ausgespielten Begegnungen die beiden Jungeneinzel und das Mixed im Sekundentakt jeweils mit 20:22 im dritten Satz verloren, eine Situation, wie sie der schon lange im "Badmintongeschäft" tätige Chronist noch nicht erlebt hat. Zumindest rettete das Team dann im spiel um Platz drei gegen Jena noch die Medaille.
Alle Achtzehn, die das Kaiserslauterer Sportgymnasium so gut vertraten
Die große Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle belohnte bzw. entschädigte dann die Teilnehmer voll und ganz. Ein attraktives Showprogramm, Filmclips zu den einzelnen Sportarten, Interviews mit der Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport umrahmten die eigentlichen Siegehrungen. Einen Höhepunkt bildete das Geburtstagsständchen aus tausendfachen Kehlen für den Innenminister Wolfgang Schäuble, das ihn fast zu Tränen rührte. Mit diesen Erlebnissen und eindrücken im Gepäck konnten die HHG´ler getrost die Heimreise antreten. Für die Statistiker: zum siebten Mal in Folge ging das HHG damit als Bundessieger aus den Wettbewerben hervor; 2001 und 2002 im WK II, ab 2003 immer im WK III. Zusammen mit den Siegen in den 90er Jahren unterstreicht dies die absolute Spitzenstellung der Schule in der deutschen Badmintonlandschaft und ebenso die Erfolgskontinuität. Text und Fotos: Edgar Hammes |
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